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28.05.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 21 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 20. bis zum 26. Mai 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 21 2016

Video: Wochenrückblick KW 21 2016 (4:17)

Anmod] Seit Jahren streiten sich die Unternehmen Oracle und Google um die Verwendung von Schnittstellen der Sprache Java in Android. In dem bizarren Verfahren hat Google recht bekommen – vorläufig.

[Bericht] Damit die Geschworenen, die alle Laien sind, etwas verstanden, versuchten es die Anwälte in dem aktuellen Prozess mit bunten Analogien. APIs wurden mit Aktenschränken, Hamburgern oder gar Harry-Potter-Büchern verglichen und die Oracle-Chefin erzählte Geschichten von einer Bat Mizwa. Der Richter lobte die Arbeit der geduldigen Jury. Der Prozess dürfte bald in die nächste Runde gehen, da erwartet wird, dass Oracle die Entscheidung anfechtet.

Die Fernsehzuschauer in Europa erwartet künftig mehr Fernsehwerbung in der Hauptsendezeit. Die EU-Kommission will erlauben, dass das TV-Programm künftig alle 20 Minuten für Werbung unterbrochen wird. Zudem gilt das Limit von 20 Prozent für Werbung nicht mehr für jede Stunde, sondern für das gesamte Programm zwischen 7 und 23 Uhr. Die Platzierung von Produkten in Sendungen soll bis auf wenige Ausnahmen generell erlaubt werden.

Microsoft büßt weiter erhebliche Marktanteile im Smartphone-Markt ein. Im ersten Quartal dieses Jahres lief nicht einmal ein Prozent der verkauften Smartphones auf dem Weltmarkt mit Microsofts Mobilbetriebssystem. Microsoft reagiert darauf mit weiteren Entlassungen in der Smartphone-Abteilung des Unternehmens.

[Anmod] Comic-Material und Standortwettbewerb: Bei beiden Hyperloop-Projekten tut sich etwas - alle wollen den Rohrpostzug!

[Bericht] Hyperloop ist ein neuartiges Transportmittel, bei dem Kapseln blitzschnell durch eine Röhre flitzen. Nach dem ersten Test für die Umsetz7ung hat das Unternehmen Hyperloop One einen Standortwettbewerb für den Bau einer Hyperloop-Trasse ausgeschrieben. Bewerben können sich Städte, Regionen oder Länder. Die Resonanz sei immens, sagt Hyperloop One.

Der Konkurrent Hyperloop Transportation Technologies, der ebenfalls an der Umsetzung des Transportmittels arbeitet, hat auch Neuigkeiten: Er will seine Kapseln aus einem speziellen Verbundwerkstoff bauen, der sowohl leicht als auch stabil ist. Er wird mit Sensoren durchsetzt, die Daten über den Zustand der Kapsel erfassen. Das Material, das in der Slowakei gefertigt wird, trägt die Bezeichnung Vibranium - wie das Material, aus dem in den Marvel-Comics der Schild von Captain America gefertigt ist.

Schneller, etwas sparsamer und weniger pfeifend: Intels zweiter Compute Stick mit Cherry-Trail-Atom hatten uns im Test deutlich besser als sein Vorgänger, auch wegen des neuen USB-3.0-Anschlusses. Er ist sehr vielseitig, für Einzelanwendungen gibt es aber deutlich günstigere Alternativen.

Xperia X heißt Sonys aktuelles Oberklasse-Smartphone. Aber bis auf den Preis gehört es eigentlich nicht zur Oberklasse, wie wir im Hands on festgestellt haben. Es hat lediglich ein Full-HD-Display, keinen Oberklasse-Prozessor und zu wenig Arbeitsspeicher für ein Smartphone dieser Preisklasse. Damit wird es Sony schwer haben, Käufer zu finden.

Schokolade mag fast jeder – deswegen kann man Nutzer damit auch bestechen, ihr Passwort herauszugeben, wie eine Studie der Universität Helsinki herausgefunden hat. Ein Grund mehr für 2-Faktor-Authentifizierung – denn das Smartphone würden wohl die wenigsten für ein Stück Schoki eintauschen.

Die Produzenten des Star-Trek-Fanfilms Axanar können lang und in Frieden leben: Das Filmunternehmen Paramount/CBS hat die Klage gegen sie wegen Verletzung der Marken- und Urheberrechte fallengelassen. Justin Lin, Regisseur des kommenden Star-Trek-Films, hatte sich für das Ende des Rechtsstreits eingesetzt.

Die Firma E-Ink stellt auf der Display-Week-Messe ein farbiges E-Paper vor. Das Unternehmen hat eine Technik entwickelt, um mit verschiedenfarbigen Pigmenten 42.000 Farben darzustellen. Die Auflösung kommt allerdings noch nicht an die Schwarzweiß-Displays heran. E-Ink wird deshalb vorerst keine Farbdisplays für E-Book-Reader bauen.

Erfolgreicher Test eines Hyperschalltriebwerks: Mit einem sogenannten Scramjet-Triebwerk hat eine umgebaute Höhenforschungsrakete des internationalen Projekts Hifire die 7,5-fache Schallgeschwindigkeit erreicht. Bei Hyperschallgeschwindigkeit würde ein Flug nach Australien nur etwa 2 Stunden dauern.

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