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09.04.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 14 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 2. bis zum 8. April 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 14 2016

Video: Wochenrückblick KW 14 2016 (4:45)

Die Panama Papers sind ein Leak der Superlative: Die Süddeutsche Zeitung hat von einem Whistleblower 2,6 Terabyte an Daten der Kanzlei Mossack Fonseca erhalten. Zu den 11,5 Millionen Dokumenten gehören fast fünf Millionen E-Mails und mehr als zwei Millionen PDF-Dokumente

Die Veröffentlichungen haben bereits Konsequenzen gehabt. Islands Premierminister wurde nach massiven Protesten abgelöst, weil er an einer Briefkastenfirma beteiligt war.

Möglicherweise trifft die Kanzlei eine Mitschuld an den Veröffentlichungen, denn die IT-Sicherheit war miserabel. Der Outlook-Server wurde seit 2013 nicht mehr aktualisiert, außerdem war das System für eine SQL-Injektion anfällig. Ob die Daten von einem Hacker oder per Inside-Job weitergegeben wurden, ist aber nach wie vor unklar.

Wir haben in dieser Woche mit VR wieder viel Spaß gehabt. Im Berliner Büro haben die Kollegen HTCs Vive getestet und dabei völlig ihre Umwelt vergessen. Und auf Microsofts Entwicklermesse Build ging es in San Francisco einem anderen Kollegen mit der Hololens ganz ähnlich.

Die Augmented-Reality-Brille ist zwar nur für Entwickler fertig, doch zeigt sie jetzt schon ein großes Potenzial. Vor allem technisch überzeugt die Darstellung der ins normale Sichtfeld eingeblendeten Objekte. Die Brille eignet sich aber auch für Virtual-Reality-Anwendungen. Destination Mars ließ uns beim Ausprobieren fast komplett die Umgebung vergessen. Die Nasa will deswegen ab dem Sommer im Kennedy Space Center die Hololens auch für Besucher bereitstellen, damit diese den Mars erkunden können - mit einem lebensechten Buzz Aldrin, der auf dem Mars mit einem herumwandert.

Whatsapp ist jetzt der am weitesten verbreitete Kryptomessenger. Alle Nachrichten zwischen den Nutzern sind durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Ermittlungsbehörden können aber weiterhin auf Metadaten zugreifen.

Apples neues iPad bringt die Funktionen des großen Pro auf die Maße des kleinen Air. Das kleine Pro kann sogar noch etwas mehr als das große: Die Kamera ist besser, der Bildschirm hat einen größeren Farbumfang, das Tablet unterstützt den Apple Pencil und kann mit Smart Cover verwendet werden. Uns hat das 9,7-Zoll-Gerät im Test sehr gut gefallen.

Seit dieser Woche sind die ersten Ultra-HD-Blu-rays im Handel. Doch während die Filme recht gut verfügbar sind, gibt es bei den Abspielgeräten Probleme. Nur Panasonic und Samsung können kompatible Player liefern. Erst ab Herbst 2016 soll es mehr Auswahl geben.

Opera 12 ist so etwas wie eine Legende unter den Browsern. Mit Vivaldi gibt es jetzt erstmals einen würdigen Nachfolger. Im Test überzeugte uns der Browser. Er enthält zwar noch nicht alle Opera-12-Funktionen, orientiert sich aber stark an dem Vorbild. Kein Wunder, hinter beiden Browsern steht der gleiche Macher: Jon S. von Tetzchner.

Vivaldi soll möglichst schnell und effizient steuerbar sein. Daher unterstützt der Browser neben Mausgesten eine umfangreiche Tastatursteuerung. Die Suche in Webseiten markiert in der Scrollleiste die gefundenen Treffer. Außerdem kann der Browser umfangreich an die Bedürfnisse seines Nutzers angepasst werden.

"Mehr Breitband für mich" nennt es die Telekom, wenn der Kunde den Glasfaserausbau selbst bezahlen muss. Angeboten wird das bundesweit überall dort, wo Glasfaser bis zum grauen Kasten der Telekom anliegt, wie wir von dem Unternehmen erfahren haben. Damit werden Geschwindigkeiten von 1 GBit/s möglich.

Wir verstecken uns vor boshaften Aliens: Zwei Wissenschaftler aus New York haben eine Möglichkeit ersonnen, wie sich die Erde vor den Blicken Außerirdischer schützen kann. Ein Laser soll die Helligkeitsschwankung beim Durchgang der Erde vor der Sonne ausgleichen. Für einen außerirdischen Beobachter wird es dann so aussehen, als passiere kein Planet die Sonne.

Wer Tinder nutzt, kann jetzt einfach identifiziert werden. Mit einem neuen Dienst können eifersüchtige Partner schauen, ob ihre Liebsten die Dating-App nutzen, oder nicht. Der Erfinder will auf leichtsinniges Teilen privater Daten aufmerksam machen. Warum die Anfrage dann 5 US-Dollar kostet, sagt er nicht.

Trotz neuer Engine und zahlreicher Detailänderungen: Der Multiplayermodus des nächsten Doom fühlt sich dank hohen Tempos und des dicken Raketenwerfers an wie das alte Doom und wie Quake zu ihren Glanzzeiten - so jedenfalls unser Eindruck nach einem Wochenende mit der Closed Beta. Ab dem 15. April können dann alle Spieler auf Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One in der Open Beta auf zwei Maps mit zwei Modi antreten.

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