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23.04.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 16 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 15. bis zum 21. April 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 16 2016

Video: Wochenrückblick KW 16 2016 (4:35)

[Anmod.] Wenn der Linux-Kollege sich über Windows aufregt, ist alles ganz normal - dachten wir. Aber worüber er sich diese Woche geärgert hat, war dann doch ziemlich ungewöhnlich.

[Bericht] Die aktuellen Insider Builds von Windows 10 enthalten ein Subsystem zum Ausführen von Linux-Anwendungen. Nach ein paar wenigen Klicks steht Nutzern dann die Kommandozeile GNU Bash und Programme aus den Ubuntu-Archiven bereit. Die Integration ist dabei so gut, dass der Windows-Unterbau nach einer Weile kaum noch auffällt. Noch steckt die Implementierung aber voller Fehler und nervigen Details. Sinnvoll arbeiten lässt sich damit zwar noch nicht, Microsoft zeigt aber eindrucksvoll, dass das bald möglich sein könnte. Im Sommer soll die Funktion für Windows 10 offiziell erscheinen.

[Anmoderation] In Berlin findet in dieser Woche, die International Games Week statt, und wir haben drei Tage auf der Fachkonferenz Quo Vadis verbracht - zusammen mit rund 3.000 weiteren Besuchern aus aller Welt.

[Bericht] In Vorträgen und auf Diskussionsrunden konnten die Experten über die Zukunft von Virtual Reality, das perfekte Training für E-Sportler und prozedural generierte Welten sprechen. Golem.de hatte eine eigene Vortragsreihe zum Thema Deep Learning. Dabei ging es um neuronale Netze in der Entwicklung von Games, computergesteuertes Balancing und emotionale Spielefiguren. In den kommenden Tagen stehen im Rahmen der Games Week Berlin weitere Veranstaltungen an, etwa das Indiegame-Festival A Maze.

[Anmod.] Geht es um die Bürotemperatur, werden Kollegen schnell zu erbitterten Feinden. Und oft wird diskutiert, wer eigentlich normal ist oder zu temperaturempfindlich. Golem.de hat deshalb eine große Messaktion gestartet.

[Bericht] Wir wollen wissen wie warm es in euren Büros ist. Doch unsere Leser sollen nicht Formulare ausfüllen. In einer Reihe von Bauanleitungen zeigen wir, wie mit ein wenig Elektronik und Programmierung automatische Messstation gebaut werden. Die Aktion läuft voraussichtlich von April bis Juli. Im August wollen wir die Daten analysieren. Dann können wir hoffentlich endgültig die Frage beantworten: Heizung rauf oder Fenster auf?

Dass die Überwachungsfirma Hacking Team selbst gehackt wurde, hat bei vielen Schadenfreude ausgelöst. Mittlerweile wird im Netz erklärt, wie der Angriff durchgeführt wurde. Der Hacker hat offenbar eine Schwachstelle in einem der Router ausgenutzt, um sich Zugang zum Netzwerk des Unternehmens zu verschaffen – und sich dann im Netz bis zu vertraulichen Daten vorgearbeitet, die er kopierte.

Das erste Smartphone ohne Klinkenbuchse hat der chinesische Hersteller Le Eco vorgestellt. Es hat nur einen USB-Type-C-Anschluss. Für die Verwendung handelsüblicher Kopfhörer wird ein Adpapter benötigt. Diese Richtung könnten bald auch andere Hersteller einschlagen.

Wir haben HTCs neue Top-Smartphone 10 getestet und glauben: HTC wird es schwer haben, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen – obwohl das Gerät toll ist. Andere Hersteller sind innovativer, günstiger oder, wie Samsung mit dem Galaxy S7, einfach früher dran gewesen.

Die Telekom mogelt bei den neuen Magenta-Mobil-Tarifen, die diese Woche gestartet sind: Statt einer Flatrate im EU-Ausland gibt es maximal 1000 Minuten und 1000 SMS.

Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager kämpft weiter gegen Google. Sie wirft dem Unternehmen vor, mit Hilfe von Android seine marktbeherrschende Stellung bei Suchmaschinen weiter ausbauen zu wollen. Google kann jetzt auf die Anschuldigungen reagieren.

Und noch mal Google: Autoren haben vor Gericht gegen den Konzern verloren. Für sein Projekt Google Books darf er beliebig viele Bücher in den USA ohne die Zustimmung der Autoren einscannen. US-Autorenvereinigung sprach von einer kolossalen Niederlage.

In Zeitlupe Kugeln ausweichen kann sie nicht, schnell ist sie allerdings: Sonys neue Playstation trägt den Codenamen Neo und soll mehr als die doppelte Grafikleistung der PS4 aufweisen. Eine offizielle Ankündung der 4K-Konsole steht noch aus.

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