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21.05.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 20 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 13. bis zum 19. Mai 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 20 2016

Video: Wochenrückblick KW 20 2016 (5:24)

Top 1 [Anmod] Google will nicht länger zuschauen, sondern bald auch mitspielen, wenn es um Virtual Realitiy und digitale Assistenzsysteme geht. [Bericht] Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Konzern mit Daydream eine mit dem Oculus Rift vergleichbare VR-Brille gezeigt und mit Google Home eine Alternative zu Amazons Echo-Geräten. Home wird wie Echo nur über Sprachbefehle bedient und auch die Ausgabe erfolgt nur über Sprache. Auf beiden Geräten wird eine Sprach-Software mit Assistenzfunktionen verwendet, Amazons Variante heißt Alexa, die von Google nennt sich Assistant. Neu ist Googles Ansatz, solche Assistenten auch in einen Messenger zu integrieren: Der Whatsapp-Konkurrent Allo soll im Sommer erscheinen, das Daydream-Gestell im Herbst folgen und bis Ende des Jahres ist der Start von Google Home geplant. Top 2 [Anmod] Wer kennt sie nicht: Anrufer, die behaupten, sie seien Mitarbeiter von Microsoft und der Angerufene sei Opfer eines Hackerangriffs? Wir haben uns auf ein "Beratungsgespräch" eingelassen. Per Fernzugriff gestatten wir dem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter Zugriff auf unser System - eine neu aufgesetzte Virtuelle Maschine, was er natürlich nicht weiß. In der Ereignisanzeige zeigt er uns zunächst eine lange Fehlerliste, die sei bedenklich. Plötzlich erscheint auch noch eine rote Warnung: Unser Computer sei gehackt. Die hat der freundliche Herr mit einer schlecht programmierten Batch-Datei erstellt. Die Hacker seien in diesem Moment auf unerem Rechner aktiv, sagt er und zeigt uns die aktive Netzwerkverbindung zu Google. Wir sollten das Zertifikat erneuern. Nun will der Anrufer Geld. Wir beenden das Gespräch und hoffen, dass viele Golem.de-Leser unserem Beispiel folgen werden und solche Abzocker gehörig nerven! Kurze: Momentan gibt es fast jeden Tag neue Ransomware - jetzt gibt es eine weniger. Die Macher von Teslacrypt haben entschieden, ihren Trojaner einzustellen, und den Masterschlüssel veröffentlicht. Alle Opfer können ihre Dateien jetzt kostenfrei entschlüsseln. In seinem Rechtsstreit um die Adblocker-Sperre von Bild.de hat der Youtuber Tobias Richter eine neue Geld-Sammelaktion gestartet. Denn inzwischen muss sich Richter vor gleich zwei Gerichten mit dem Axel-Springer-Verlag auseinandersetzen. Einmal in Berlin, einmal in Hamburg, wo sich der Verlag bessere Chancen für seine Klage ausrechnet. Richter hatte auf seinem Youtube-Kanal eine Umgehungsanleitung für die Werbeblockersperre von Bild.de veröffentlicht. Zwei neue Grafikkarten von Nvidia: Die Geforce GTX 1080 für knapp 800 Euro ist das momentan schnellste Modell und ab Ende Mai verfügbar. Die Geforce GTX 1070 erscheint Anfang Juni und dürfte ein Drittel langsamer sein. Sie kostet rund 550 Euro. (STREICHEN oder nicht so WERBLICH) Microsoft trennt sich von den einfachen Mobiltelefonen und gibt den Bereich an Foxconn ab - inklusive der Rechte für die Marke Nokia. Der taiwanische Auftragshersteller zahlt dafür 350 Millionen US-Dollar. John McAfee war mal ein Pionier, er entwickelte eines der ersten großen Antivirenprogramme. Doch seit einigen Jahren fällt er nur noch durch Peinlichkeiten auf. Diese Woche hat er behauptet, Whatsapp gehackt zu haben. Tatsächlich installierten er und sein Team nur Malware auf Smartphones und konnten die verschlüsselten Nachrichten so mitlesen. Microsoft hat so etwas wie ein Service Pack 2 für Windows 7 und Windows Server 2008 veröffentlicht. Allerdings nennt es Microsoft Convenience Rollup. Es enthält alle Patches für die beiden Betriebssysteme aus den letzten fünf Jahren. Damit soll das Aufsetzen eines neuen Systems vereinfacht werden. Europa fliegt zum Mond: In Bremen beginnt Airbus Defence And Space mit der Montage des europäischen Servicemoduls ESM für die US-Raumfähre Orion. In dem Modul befinden sich Wasser und Atemluft für die Astronauten, Solarsegel für die Energieversorgung sowie der Antrieb der Orion. Nach ausführlichen Tests wird Orion dann im Herbst 2018 um den Mond fliegen - allerdings unbemannt. Top 3 am Schluss Das erste Doom hat 1993 die Welt der Computerspiele umgekrempelt, das neue Doom hat sich im Test von Golem.de als überraschend unterhaltsames Actionspiel für Erwachsene entpuppt. Sogar ein bisschen innovativ ist es mit seiner Möglichkeit, für Lebenspunkte oder Munition auf Nahkampfangriffe zu setzen. Eine schicke Grafik mit hohen Bildraten, eine sehr gute Steuerung und viel Atmosphäre bietet der Titel von id Software ebenfalls. Trotz tagelanger Sessions haben wir allerdings keine Ansätze einer spannenden Story gefunden - aber in Doom ist das irgendwie egal. Geschmackssache sind die teils etwas zu ausgedehnten Hüpf- und Springpassagen, und auch die nicht wirklich Nachtschlaf-kompatiblen Gewalteffekte dürfen nicht allen Spielern gefallen.

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