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08.10.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 40 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 1. bis 7. Oktober 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 40 2016

Video: Wochenrückblick KW 40 2016 (4:32)

Google goes KI

[Anmod.] Google setzt auf künstliche Intelligenz und stellt Apples Siri und Amazons Alexa einen eigenen digitalen Assistenten entgegen. Neue Geräte wurden auch vorgestellt.

[Bericht] Google beendet das Nexus-Programm und hat Smartphones der neuen Pixel-Modellreihe vorgestellt. Sie liegen im gehobenen Oberklassebereich und kosten so viel wie Apples aktuelles iPhone. Das wird mit der Integration von Google Assistant gerechtfertigt. Der digitale Assistent soll bei alltäglichen Aufgaben helfen und ist zunächst nur für neue Google-eigene Geräte gedacht. Nicht einmal die Nexus-Geräte werden ihn erhalten. Google Assistant ist auch die zentrale Komponente des smarten Lautsprechers Home, der allerdings erst nächstes Jahr nach Deutschland kommt. Er soll auch dazu dienen, ein Smart Home zu steuern.

Note 7 brennt

Samsung wird das Überhitzungsproblem beim Galaxy Note 7 nicht los. Jetzt hat sogar ein Austauschgerät in den USA gebrannt. Das passierte in einem Flugzeug kurz vor dem Start. Noch ist unklar, ob dies ein Einzelfall ist.

Betrüger arbeiten weiter

Deutsche Strafverfolger hatten gehofft, die Masche mit fingierten Telefon-Anrufen von Microsoft habe ein Ende. Mehrere dafür verantwortliche Call-Center in Indien wurden dichtgemacht. Dennoch wurden in den letzten Wochen wieder 20 Fälle der Masche bekannt, der Betrug geht offenbar weiter.

Suchmaschine selbst hosten

[Anmod.] Google zu ersetzen - das ist eine große Aufgabe. Wir haben es trotzdem versucht.

[Bericht] In unserem Vergleich haben wir mehrere Suchmaschinen getestet, die der Nutzer auch auf seiner eigenen Hardware hosten kann. Die Qualität der Suchergebnisse variiert dabei stark. Am besten schnitt Mysearch ab, ein Google-Proxy mit verbesserter Privatsphäre. Auch Searx und Metager lieferten im Test ordentliche Ergebnisse.

Freiwillige Cyberfeuerwehr

Die Bundesregierung und das BSI wollen eine Art freiwillige Feuerwehr gegen Cyberangriffe aufbauen. Das BSI hofft, dass sich Unternehmen daran beteiligen und dafür ihre IT-Fachleute kostenlos ausleihen.

Yahoo hackt sich

Yahoo hat die eingehenden Mails aller Nutzer durchsucht - angeblich, um Terrorverdächtige zu finden. Grundlage dafür war ein geheimer Gerichtsbeschluss des FISA-Gerichtes. Yahoo nutzte den eigenen Spam- und Malwarefilter, um die Aktion durchzuführen.

Neues XPS 13

Dells neues XPS-13-Notebook mit den Kaby-Lake-Chips von Intel ist in der Entwicklerversion verfügbar. Es wird mit Ubuntu ausgeliefert, andere Linux-Distributionen sollten ebenfalls gut laufen.

Nobelpreise verliehen

[Anmod.] Für Quanteneffekte und winzige molekulare Maschinen sind in diesem Jahr Forscher mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

[Bericht:] Den Nobelpreis in Physik erhielten drei Briten für ihre Beschreibung der Eigenschaften von topologischen Isolatoren. Das sind Stoffe, die Strom nur an ihrer Oberfläche leiten können. Sie entdeckten dabei Quanteneffekte, die auch noch bei höheren Temperaturen existieren, was Hoffnung auf bessere Supraleiter und vielleicht sogar praxistaugliche Quantencomputer macht. Der Nobelpreis in Chemie ging an Forscher aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Sie haben chemische Bauteile für molekulare Maschinen entwickelt. Wofür genau diese Maschinen eines Tages dienen werden, ist derzeit noch nicht klar.

Verkaufsstart von Oculus Touch

Die Gestensteuerung Oculus Touch für das Rift-VR-Headset erscheint Anfang Dezember. Sie kostet 200 US-Dollar, mit im Paket liegt ein Sensor für Roomscale. Damit kann sich der Nutzer mehr oder weniger frei im Raum bewegen. Zu den neu angekündigten Spielen gehört Arktika1 von den Machern von Metro Last Light. Noch Zukunftsmusik ist ein Rift-Prototyp ohne Kabel, den Mark Zuckerberg in einem kurzen Einspieler präsentierte.

Adblocker-Verbot kaum durchsetzbar

Darf der Gesetzgeber mit einem Verbot von Adblockern die wirtschaftliche Existenz von Medienunternehmen sichern? Nach Ansicht von Juristen ist dies derzeit nicht mit der Verfassung vereinbar, da Wettbewerbsfreiheit und das informationelle Selbstbestimmungsrecht dagegensprechen. Denn die Verlage sind durch Adblocker noch nicht in ihrer Existenz bedroht. Wären sie es, müsste der Staat eingreifen.

Jobs finden dich

IT-Profis können sich auf Golem.de jetzt auch von potenziellen Arbeitgebern finden lassen. Dafür hat Golem.de in dieser Woche eine Kooperation mit dem umgekehrten Jobportal 4Scotty gestartet. Hier bewerben sich Firmen um Mitarbeiter. Unter dem Reiter "IT-Köpfe" können sich Jobinteressenten registrieren. Für sie ist der Service kostenlos, Unternehmen zahlen nur nach erfolgreichem Abschluss eines Arbeitsvertrags.

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