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01.10.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 39 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 24. bis zum 30. September 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 39 2016

Video: Wochenrückblick KW 39 2016 (4:23)

TOP 1 HG Ampeln gehackt [Anmod.] Freie Fahrt für freie Hacker – Ampeln eines deutschen Herstellers können wegen Sicherheitslücken leicht übernommen werden.

[Bericht] Ähnlich wie in Computerspielen wie Watchdogs können Angreifer Baustellenampeln in Deutschland manipulieren und so Chaos verursachen. D ie Ampeln verwenden ein schlecht gesichertes Windows CE, einige Bauleiter lassen das Gerät aus Bequemlichkeit sogar dauerhaft eingeloggt. Die Recherchen zeigen: Der Hersteller hat offenbar kein großes Interesse, das Problem zu beheben. Seit Monaten weiß er Bescheid, hat die Lücken aber nicht geschlossen. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat bislang nichts unternommen.

ms Streit um Whatsapp-Daten Am vergangenen Sonntag ist die Frist zum Widerspruch gegen die neuen AGB von Whatsapp abgelaufen, das Unternehmen teilt seither die Telefonnummern der Nutzer mit Facebook. Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar will das nicht hinnehmen – und Facebook mit einer Anordnung stoppen. Ob das gelingt, ist fraglich.

mwo Die großen Verbände der Musikindustrie haben in den USA eine Klage gegen Youtube.mp3.org eingereicht. Sie wollen den Dienst zerstören, über den viele Menschen illegal Musik downloaden.

TOP 3 Flottes Fernsehen [Anmod] Ein neuer Dienst für Internet-TV macht einiges anders als die Konkurrenz, wir haben ihn uns angesehen.

[Bericht] Fernsehen im Internet mit Pausenfunktion in jeder Sendung, keine lästigen Wartesekunden beim Zappen und ein eingebauter Cloud-Rekorder. Das bietet der neue Dienst Waipu TV. Er setzt auf ein eigenes Glasfasernetz setzt, um den sofortigen Kanalwechsel zu erreichen - auch wenn das Internet mal wieder überlastet ist. Zum Start wird ein Chromecast oder ein kompatibles Gerät benötigt, um den Fernsehstream auf dem großen Schirm genießen zu können. Mit einem Wisch vom Smartphone-Display wird der Stream auf den Chromecast weiter abgespielt. Beim ersten Ausprobieren hat uns Waipu TV sehr gut gefallen, es könnte die Netflix-Generation wieder für klassisches Fernsehen begeistern.

ms Mehr Geschwindigkeit mit alten Kabeln: NBase-T ist von der Organisation IEEE (Sprich: I Triple E englisch) zum Standard erklärt worden. Netzwerker können damit 2,5 oder 5 Gigabit pro Sekunde auf ihren alten Kabeln erreichen. Der neue Standard hat nämlich geringere Ansprüche an die Verkabelung. Die Hardwareauswahl ist allerdings noch bescheiden und teuer.

mwo Blackberry gibt die Entwicklung eigener Smartphones auf. Das Unternehmen kämpft seit langem mit hohen Verlusten und will das Unternehmen mit dieser Entscheidung wieder profitabel machen. Künftig will sich der Anbieter auf Dienste und Software konzentrieren.

ms Der Security-Blogger Brian Krebs berichtet seit Jahren über DDoS-Netzwerke. Vergangene Woche wurde sein Blog von einer sehr großen DDOS-Attacke lahmgelegt. Tausende unsichere Internet-of-Things-Geräte attackierten die Wordpress-Seite. Mittlerweile ist Krebs wieder online und wird von Googles Project Shield geschützt.

mwo Microsofts nächste Windows-Server-Generation ist fertig. Noch im Oktober soll Windows Server 2016 verfügbar sein. Die interessanteste Neuerung ist der Nano Server. Dabei geht es vor allem um Verzicht: Dienste werden auf das Nötigste reduziert und die grafische Oberfläche fällt weg. Das soll zusammen mit der Einführung von Containern Angriffe auf den Server erschweren.

TOP 2 Musk will Marskolonien [Anmod.] Elon Musk will den Mars besiedeln und dafür ein neues Raumschiff entwickeln. Auf dem 67. Internationalen Astronautischen Kongress hat der Chef des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX sein Konzept dafür vorgestellt.

[Bericht] Das Konzept klingt fantastisch, basiert aber auf vorhandener und umsetzbarer Technik. Demnach soll das Raumschiff, wenn es fertig ist, von einer Trägerrakete in den Orbit gebracht und dann von einem anderen Raumschiff für die interplanetarische Reise betankt werden. Alle zwei Jahre soll schließlich eine Flotte von 1.000 Raumschiffen zum Mars fliegen. Musk hält es selbst für gut möglich, dass der Plan scheitert. Die Erfahrung der letzten 14 Jahre von SpaceX zeigt allerdings drei Dinge: übertrieben optimistische Zeitpläne von SpaceX, übertrieben pessimistische Kommentare von Kritikern und die Erfüllung von übertrieben geglaubten Versprechen - wenn auch meist mit einiger Verspätung.

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