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10.09.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 36 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 3. August bis zum 9. September 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 36 2016

Video: Wochenrückblick KW 36 2016 (4:06)

[Anmod] Apple hat in dieser Woche seine neuen iPhone-Modelle vorgestellt. Neben zahlreichen neuen Funktionen entfernt Apple auch eine althergebrachte.

[Bericht] Das neue iPhone 7 und das iPhone 7 Plus haben keine Klinkenbuchse für Kopfhörer mehr. Stattdessen werden diese jetzt über den Lightning-Anschluss angeschlossen. Alternativ lassen sich auch drahtlose Kopfhörer nutzen – Apple hat mit den Airpods gleich ein eigenes Modell für 180 Euro präsentiert. Die neuen iPhones haben schnelle neue Prozessoren und eine neue Kamera. Beim iPhone 7 Plus gibt es noch eine zweite Kamera, mit deren Hilfe gezoomt werden kann. Auch ein neuer Unschärfeeffekt soll dadurch möglich sein. Die neuen iPhones kommen am 16. September 2016 in den Handel. Ein paar Tage davor, am 13. September, steht mit iOS 10 auch eine neue Version des Betriebssystems zur Verfügung.

Leistungsschutzrecht für Überschriften
Das geplante EU-weite Leistungsschutzrecht für Presseverleger könnte negative Folgen für normale Nutzer haben. Nach dem Willen von EU-Digitalkommissar Oettinger darf man Überschriften von Zeitungsartikeln künftig nicht mehr generell verlinken. Nur noch "kurze Anreißer" seien möglich. Suchmaschinenkonzerne wie Google sollen Online-Texte zudem nicht mehr ohne Zustimmung der Verlage in ihren Suchindex aufnehmen können.

Einkaufen per Knopfdruck
Mangelnde Bestelltransparenz attestieren Verbraucherschützer Amazons Dash-Button. Der physische Bestellknopf dient zum Kauf von Produkten wie Waschmittel oder Rasierklingen. Vor dem Kauf sieht der Kunde den Preis des Artikels nicht.

Suchmaschine auf Raspberry
Eine eigene Suchmaschine auf dem Raspberry Pi? Mit Searx ist das möglich, die Metasuchmaschine durchsucht datenschutzfreundlich bis zu 90 Online-Quellen. Der Quellcode liegt komplett offen.

Aus für Project Ara
Google wird nicht mehr weiter am modularen Smartphone arbeiten. Erst im Sommer gab es einen Neustart für das Projekt - ohne Erfolg. Ein Project-Ara-Smartphone sollte es erlauben, dass Kernbestandteile des Geräts ausgetauscht werden.

Server beschlagnahmt
Der VPN-Betreiber Perfect Privacy wirbt mit hohen Privatsphärestandards und verspricht, keinerlei Nutzerdaten zu speichern. Die holländische Polizei beschlagnahmte trotzdem Server des Unternehmens. Was sie sich davon verspricht, ist uns nicht ganz klar.

9-Dollar-Chip
9 US-Dollar – mehr kostet der kleine Rechner namens Chip auf der Herstellerwebseite nicht. Für Retrospiele und zum Basteln ist er ganz nützlich, wie unser Test zeigt. Wer ihn aber als Desktop benutzen will, benötigt zu viel Zubehör. Manches davon ist teurer als der Chip selbst, der HDMI-Aufsatz beispielsweise kostet 15 US-Dollar.

Per E-Mail betrogen
Die Firma Leonie wurde mit einem E-Mail-Betrug um 40 Millionen Euro bestohlen. Offenbar ahmten die Angreifer E-Mails mit Zahlungsaufforderungen nach. Das Geld verschwand auf einem Konto in Tschechien.

Falcon-9 explodiert
Die Explosion der Falcon-9-Rakete hat schwere wirtschaftliche Folgen für das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX: Solange die Ursache nicht aufgeklärt ist, dürfen keine Falcon-9-Raketen abheben. So kann unter anderem das globale Flugzeugortungssystem ADS-B nicht wie geplant starten. Schwer getroffen hat der Unfall auch Spacecom: Das Unternehmen, dessen Satelliten dabei zerstört wurden, könnte deshalb bankrott gehen.

Sony zeigt die Pro
An immer schnellere Grafikkarten, PCs und Smartphones haben wir uns gewöhnt, jetzt kündigt Sony eine schnellere Playstation 4 an.

m November 2016 soll die Pro erscheinen - mit spürbar mehr Leistung, aber trotzdem vollständig kompatibel zur bisher verfügbaren PS4. Noch ist gar nicht so richtig absehbar, welche Vorteile das in der Praxis haben wird. Die Spiele werden bei 4K-Fernsehern auf die höhere Auflösung skaliert, außerdem gibt es wohl ein paar zusätzliche Grafikeffekte - bessere Kantenglättung und ähnliches. Namhafte Publisher wollen die Pro unterstützen. Aber noch hat kein Hersteller konkrete Details genannt. Immerhin: Der Aufpreis der Pro zur ebenfalls offiziell vorgestellten PS4 Slim - die 300 Euro kosten wird - ist mir 100 Euro mehr recht moderat.

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