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16.07.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 28 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 8. bis zum 15. Juli 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 28 2016

Video: Wochenrückblick KW 28 2016 (4:05)

[Anmod] Betreiber kritischer Infrastrukturen passen nicht so gut auf die IT-Sicherheit auf, wie sie sollten. Wir haben bei einem Test mehrere Wasserwerke, Smart Tower und Blockheizkraftwerke völlig ungeschützt im Internet gefunden.

[Bericht] Auch die Kommunikation mit den Betreibern ist nicht immer einfach, denn viele sehen nicht direkt ein, dass es problematisch ist, wenn man die Anlagen über das Netz fernsteuern kann.

In einer Smart-Home-Ferienwohnung konnten wir Licht und Temperatur steuern, bei einem Hochhaus hätten wir aus der Ferne alle Sicherungen rausdrehen können. In Zusammenarbeit mit Computer Emergency Response Teams konnten viele der akuten Sicherheitsprobleme beseitigt werden.

Netflix sei Schuld, wenn bei den Kabelnetzanbietern das Streaming schlechter läuft, sagt Liberty-Global-Chef Mike Fries. Grundsätzlich sei es Sache des Providers, performante Videostreams zu liefern. Kunden hätten mit der Abogebühr die Bandbreite schließlich bereits bezahlt.

Neuer Rekord bei Biospeicher: US-Forscher haben auf synthetischer DNA 100 E-Books, ein Musikvideo und die Erklärung der Menschenrechte gespeichert. Das sind 200 Megabyte an Daten und fast zehnmal soviel wie der bisherige Rekord.

Top 2: Pokemon-Go-Wahnsinn

[Anmod] Nintendo lässt den Pokémon-Go-Wahnsinn jetzt auch offiziell auf Deutschland los.

[Bericht] Das Augmented-Reality-Spiel von Niantic Labs hält große Städte wie Berlin oder München bereits in Atem. In ländlichen Gebieten finden sich allerdings nicht genügend neue Pokemon oder Pokestops.

Wir haben inzwischen einige Gyms erobert und viele der aktuell fangbaren 147 Taschen-Monster geschnappt. Im Test hat uns die spielerischen Qualität aber nicht vollends überzeugt. Das Kampfsystem ist deutlich simpler als die den Episoden vom Gameboy, Nintendo DS oder 3DS. Außerdem fehlen noch wichtige Funktionen wie private Duelle mit anderen Spielern oder das Tauschen von Pokemon. Die vielen Trainer, die aktuell noch unterwegs sind, stört das offenbar aber wenig. Sie stecken die Akku-Power-Paks an ihre Smartphones und sammeln kräftig weiter.

Top 3: Tesla hält am Autopiloten fest

[Anmod] Nach mehreren Unfällen wollen Verkehrsbehörden in den USA und Europa Teslas Autopiloten überprüfen. Trotz eines tödlichen Unfalls will Tesla Motors das System nicht abschalten.

[Bericht] Tesla versucht gleichzeitig, selbst positive Nachrichten zu setzen: Tesla-Chef Elon Musk erklärte, er arbeite an einem geheimen Masterplan für die Zukunft des Unternehmens. Außerdem bringt der Elektroautohersteller eine günstigere Variante des Model X heraus. Das Model X 60D hat einen kleineren Akku und kostet deshalb 10.000 Euro weniger als das Model X 75D.

Konkurrenz bekommen die Kalifornier aus dem Schwabenland: Der deutsche Automobilkonzern Daimler will auf der Pariser Automesse eine Elektrolimousine vorstellen. Das Auto ist explizit als Konkurrenz zu Teslas Model S geplant.

Der kleine, filigrane und verdrehsichere USB-C-Stecker kann jetzt verschraubt werden. Das wird vor allem die Industrie freuen, denn gerade im professionellen Einsatz darf ein System nicht ausfallen, nur weil kurz ein Kabel rausgerutscht ist. Die neuen Stecker sind trotzdem vollständig kompatibel, denn die Schrauben können, müssen aber nicht genutzt werden.

Samsungs neue SSD 850 Evo packt 4 TByte Speicher in ein 2,5-Zoll-Gehäuse. Die Datenraten werden zwar durch das Sata-Interface begrenzt, dennoch ist das Flash-Drive flott. Einzig der Preis von anderthalbtausend Euro schreckt ab.

Bei Hyperloop One fliegen die Fetzen: Einer der beiden Gründer und vier leitende Mitarbeiter haben das Unternehmen verklagt. Sie werfen der verbliebenen Führungsspitze unter anderem Missmanagement vor, einer der Kläger soll sogar bedroht worden sein. Hyperloop One hingegen erklärt, die Kläger hätten einen Umsturz geplant, seien aber gescheitert.

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