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08.04.2017 / 09:00

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Wochenrückblick KW 14 2017

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 1. bis zum 6. April 2017 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 14 2017

Video: Wochenrückblick KW 14 2017 (5:01)

TOP 1 Unbegrenztes Streaming der Telekom

[Anmod.] Die Deutsche Telekom hat eine neue Option für Mobilfunkkunden vorgestellt. Dabei stellt sich die Frage, ob damit die Netzneutralität gewahrt wird.

[Bericht:] Die neue Stream-On-Option der Telekom ist kostenlos. Sie umfasst unbegrenztes mobiles Musik- und Video-Streaming, solange das ungedrosselte Datenvolumen nicht aufgebraucht ist. Nur Magenta-Eins-Kunden erhalten Video-Streaming in HD-Qualität, ansonsten gibt es maximal DVD-Qualität. Inhalteanbietern wie Netflix, Amazon oder Youtube steht die Teilnahme kostenlos zur Verfügung. Dennoch fehlen zum Beginn ab 19.4. noch wichtige Anbieter wie etwa Spotify oder Google. Die Bundesnetzagentur prüft inzwischen, ob dieses sogenannte Zero Rating gegen die Netzneutralität verstößt.

Windows 10 aktualisiert

Microsoft hat das Creators Update für Windows 10 veröffentlicht. Damit erhalten Anwender mehr Einstellungsoptionen, um das Datensammeln des Betriebssystems einzuschränken. Wer nicht länger warten mag, kann es bereits installieren. Am 11. April beginnt die automatische Verteilung.

Oberklasse-Smartphone

Viel Smartphone für wenig Geld: Das Honor 8 Pro hat einen üppigen Speicher, einen schnellen Prozessor, ein Metallgehäuse, eine Dual-Kamera und ein Quad-HD-Display - und das für 550 Euro. Das Gerät hat uns im Hands on gut gefallen, nur die Akkulaufzeit ist enttäuschend. Es ist das erste Honor-Smartphone, das es bei einem deutschen Netzbetreiber gibt: Telefónica.

TOP 2 Koalition im Gesetzesendspurt

[Anmod.] Wenige Monate vor Ende der Legislaturperiode gibt die große Koalition noch einmal Gas. Das Kabinett hat am Mittwoch einen umstrittenen Gesetzentwurf gegen rechtswidrige Hasskommentare und strafbare Falschnachrichten im Netz beschlossen.

[Bericht] Betreibern großer Plattformen wie Facebook, Twitter oder Youtube drohen Geldbußen von bis zu 50 Millionen Euro, wenn sie löschpflichtige Beiträge nicht schnell genug entfernen. Kritiker befürchten die Einrichtung einer privaten Zensur.

Vor flächendeckenden Netzsperren warnen IT-Verbände und Verbraucherschützer wegen des ebenfalls am Mittwoch beschlossenen Gesetzes zur WLAN-Störerhaftung. Zwar schützt der Entwurf Hotspot-Betreiber endlich vor hohen Abmahnkosten. Rechteinhaber können jedoch die Sperrung von IP-Adressen oder Ports verlangen.

WLAN kaputt

Die Firmware moderner WLAN Chips ist fast so kompliziert wie ein Betriebssystem – doch der Software fehlen alle gängigen modernen Sicherheitssysteme. Forschern von Google ist es daher gelungen, Smartphones über Broadcom-Chips anzugreifen.

Tesla-Aktie steigt

Börsenhoch bei Tesla: Die Aktie des Elektroautoherstellers Tesla stieg Anfang der Woche erstmals seit dem Börsengang vor sieben Jahren auf über 300 US-Dollar. Das bedeutet einen Gesamtwert des Unternehmens von 53 Milliarden Dollar. Damit ist Tesla der wertvollste US-Autohersteller, vor dem bisherigen Marktführer General Motors.

TOP 3 Luftfahrt von morgen

[Anmod.] Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg hat die Luftfahrbranche die Trends der nächsten Jahre gezeigt.

[Bericht] Die ersten USB-C-Buchsen könnten sich schon 2018 in den Armlehnen moderner Flugzeuge finden. Ganz so schnell wird Panasonics nächste Unterhaltungsplattform nicht fertig. Mit Next hat das in der Luftfahrt wichtige Unternehmen seine nächste Generation angekündigt. Die Android-basierten Unterhaltungssysteme werden in Zukunft mehr Einstellungen vom Smartphone übernehmen, kennen die Vorlieben des Fluggastes über sein Vielfliegerprofil und sollen den Fluggesellschaften auch zusätzliche Einnahmen durch Empfehlungen verschaffen - allerdings erst ab 2020.

Pegasus für Android

Das Spionagewerkzeug Pegasus gibt es offenbar auch für Android. Das Programm kann Kontakte und Nachrichten der Nutzer ausspionieren und kommt in gezielten Abhörkampagnen zum Einsatz. Das Besondere: Wenn die Malware das Gerät nicht rooten kann, bittet sie die Nutzer um die erforderlichen Rechte.

Ryzen im Test

Acht Kerne ab 350 Euro: AMDs Ryzen 7 1700X und 1700 takten unterschiedlich, was in der Praxis aber kaum auffällt. Beim Rendern sind sie in unserem Test schneller als Intels gleichteure CPUs gewesen. In Spielen wie Fallout 4 oder GTA 5 sind sie dagegen langsamer.

Hytas Netze unrettbar

Die Hytas-Technik, die die Deutsche Telekom in den 1990 Jahren besonders auf dem Gebiet Ostdeutschlands aufgebaut hat, lässt sich nicht umrüsten und muss weitgehend überbaut werden. Doch das liegt nicht an der Glasfaser, sondern an den Unterbrechungen mit veralteter Technik - und die letzten Meter sind Kupferkabel.

Quake Champions angespielt

Wir haben Quake Champions angespielt und fühlen uns an das altehrwürdige Quake 3 zurückerinnert. Ein paar Unterschiede gibt es dann aber doch. Es spielt sich etwas langsamer und wurde mit einer Mischung aus Id-Tech- und Saber-Grafikengine entwickelt. Außerdem wählen wir aus mehreren Champions aus, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Der Free-to-Play-Titel ging am 6. April 2017 in die geschlossene Betaphase.

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