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04.02.2017 / 09:00

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Wochenrückblick KW 05 2017

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 27. Januar bis zum 2. Februar 2017 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 05 2017

Video: Wochenrückblick KW 05 2017 (4:31)

IT-Konzerne gegen Trump

[Anmod] Der Einreisestopp in die USA für Menschen aus sieben überwiegend muslimisch bewohnten Ländern hat weltweit Proteste ausgelöst. Auch das Silicon Valley stellt sich gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump.

[Bericht] Schon wenige Tage nach seiner Amtseinführung kommt es zum offenen Streit zwischen der IT-Industrie und US-Präsident Trump. Nach verbaler Kritik von zahlreichen IT-Firmen greifen mehrere Konzerne den Präsidentenerlass vom 27. Januar auch juristisch an. Amazon, Microsoft und Expedia wollen die Klage des US-Bundesstaates Washington gegen das Einreiseverbot unterstützen. Sie sehen Nachteile für ihre Geschäftstätigkeit, weil Mitarbeiter und Kunden aus den betroffenen Ländern nicht wie gewohnt frei in die USA reisen können. Medienberichten zufolge wollen sich die kalifornischen Firmen Apple, Alphabet, Facebook und Uber an einem offenen Brief an Trump wenden, in dem sie sich gegen das Verbot aussprechen.

Satte Gewinne

[ms] Die großen Internet-Konzerne legen wieder positive Quartalsberichte vor. Amazon, AMD, Apple, Facebook und Intel und konnten ihre Umsätze deutlich steigern. Mit Ausnahme von AMD und Apple wuchsen auch die Gewinne hunderte Millionen US-Dollar in die Höhe.

Keine Roaminggebühren mehr

[mwo] Künftig werden Nutzer nicht mehr von hohen Roaminggebühren in Europa überrascht: Das EU-Parlament hat deren Abschaffung beschlossen. Telekom-Anbieter können sich nur noch begrenzt Gebühren für die Auslandseinsätze in Rechnung stellen.

Schneller hyperloopen

[Anmod] Endausscheidung der ersten Hyperloop Pod Competition von SpaceX: Knapp zwei Dutzend Teams stellten die von ihnen entwickelten Kapseln für das Hochgeschwindigkeitstransportmittel Hyperloop vor.

[Bericht] Wer baut die beste Kapsel für den Hyperloop? Das wollte das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX in einem Wettbewerb klären. Das Unternehmen hat dafür eigens eine 1,2 Kilometer lange Vakuumröhre bauen lassen. Nur drei Teams überstanden die technische Prüfung und durften ihre Kapsel in der Röhre starten lassen. Das einzige Kapsel, die die volle Distanz durchhielt, war die des Teams der TU München. Sie war mit knapp 100km/h auch die schnellste und wurde dafür ausgezeichnet. Für den Gesamtsieg reichte das aber nicht. Den holte sich das Team der TU Delft. An die von SpaceX-Gründer Elon Musk vorgesehene Geschwindigkeit kamen die die drei nicht heran. Die Kapseln sollen mit etwa 1.200 km/h durch die Röhre schweben.

Netzwerk standardisiert

[ms] Das 25G Ethernet Consortium hat Standards für 25 und 50 Gigabit schnelle Datenübertragung freigegeben. Sie basieren auf dem 100-Gigabit-Ethernet-Standard, setzen jedoch auf eine oder zwei statt vier Serdes-Lanes (ausgesprochen: sir-deez). Unternehmen wie Microsoft, Cisco oder Google unterstützen beide Standards bereits.

Danke für Pac-Man

[mwo] Der Gründer der Spielefirma Namco, Nakamura Masaya, ist gestorben. Unter Nakamuras Leitung hat Namco Spieleklassiker wie Pac-Man, Tekken oder Ridge Racer veröffentlicht. Angefangen hatte alles mit zwei mechanischen Pferden auf einem Kaufhausdach.

Datenschutzreform umgesetzt

[Anmod] Die EU wollte eigentlich einen europaweit einheitlichen Datenschutz beschließen. Doch die Bundesregierung macht von nationalen Öffnungsklauseln ausgiebig Gebrauch.

[Bericht] Das Bundeskabinett will die neue EU-Datenschutzverordnung nur mit zahlreichen Änderungen in deutsches Recht umsetzen. Datenschützer kritisieren, dass damit die Rechte der Verbraucher gegenüber Unternehmen und Behörden geschwächt würden. Das Datenschutzniveau in Deutschland werde mit dem am Mittwoch beschlossenen Gesetzentwurf gesenkt. Trotz einiger Verbesserungen im Vergleich zu früheren Entwürfen sieht die Deutsche Vereinigung für Datenschutz noch einen gewaltigen Änderungsbedarf durch den Bundestag. Der IT-Branchenverband Eco zeigte sich zufrieden mit dem Entwurf. Bitkom warnte hingegen vor einem europäischen Flickenteppich an Regelungen.

Bessere Passwortwiederherstellung

[ms] Wer sein Kennwort vergisst, bekommt heute meist eine E-Mail und die Aufforderung, ein neues Passwort zu erstellen. Facebook möchte diese anfällige Funktion ersetzen - und arbeitet dafür mit Github zusammen.

Auf dem Präsentierteller

[mwo] Logitech hat einen neuen Presenter veröffentlicht. Spotlight ermöglicht durch Bewegungssensoren das Steuern des Mauscursors. Im Test hatten wir unseren Spaß mit der Steuerung durch Handschwenks. Die Hervorhebung des Zeigers durch eine Umrandung oder Bildschirmlupe funktionierten flüssig. Die schlechte Ergonomie und die Inkonsistenz der Software haben uns hingegen nicht überzeugt.

Böse geknackt

[ms] Horror für die PC-Version von Resident Evil 7: Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung haben Cracker den Schutzmechanismus von Denuvo geknackt. Unklar ist, ob die Gruppe schlicht Glück hatte - in der Vergangenheit haben die Systeme von Denuvo ähnlichen Angriffen wesentlich länger standgehalten.

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