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03.12.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 48 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 25. November bis zum 1. Dezember 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 48 2016

Video: Wochenrückblick KW 48 2016 (4:17)

Ausfall der Telekom

[Anmod:] Viel Aufregung hat es in dieser Woche um einen großflächigen Ausfall bei der Telekom gegeben.

Rund 900.000 Telekom-Nutzer hatten Anfang der Woche keinerlei Zugriff auf Internet, Telefon oder IP-TV. Schuld war offenbar eine Schwachstelle in von der Telekom an die Nutzer verteilten Routern.

Ein Wartungsport war offen, so dass ein Botnetz die Geräte angreifen konnte, was schließlich zum Ausfall der Verbindung führte. Anstatt ernsthafte Vorschläge zur Verbesserung der IT-Sicherheit zu machen, wollen einige Politiker die Gründung von Botnetzen mit zehn Jahren im Gefängnis bestrafen. Doch damit würden sie der IT-Sicherheit eher schaden, weil Sicherheitsforscher ihrer Arbeit schwerer nachgehen können. Der Telekom kann der politische Aktionismus nur recht sein - die Diskussion lenkt von ihren Fehlern ab.

Top 2: Neues von The Machine

[Anmod] Nach über zwei Jahren Funkstille hat sich Hewlett Packard Enterprise wieder zu The Machine geäußert: Was als revolutionäres Produkt geplant war, ist angesichts der Realität zu einem Forschungsprojekt geworden.

[Bericht] HPEs Idee eines Computers mit gigantischem Speicherpool scheiterte unter anderem an den Partnern. Der aktuelle Prototyp setzt die ursprüngliche Idee des nicht flüchtigen Speicherpools um, auf den alle Prozessoren des Server zugreifen können. Das bedeutet, dass die Daten erhalten bleiben, auch wenn kein Strom vorhanden ist.

Statt nicht-flüchtiger Memoristor-Technik wird jedoch DRAM verwendet, allerdings satte 4 Terabyte pro Höheneinheit. Mittelfristig möchte HPE auf Resistive RAM und das offene Gen-Z-Fabric setzen. Langfristig sollen die Resultate des The Machine Research Project in alle Produktkategorien von HPE einfließen.

Top 3: Neue Amazon-Cloud-Angebote

[Anmoderation:] Amazon hat auf seiner Hausmesse Re-Invent neue Cloud-Angebote vorgestellt

[Bericht] Um riesige Menge Daten in die Cloud zu übertragen, holt Amazon künftig Festplatten mit dem LKW beim Kunden ab. Größere Verbreitung wird wohl aber die neue Spracherkennung und -Synthese der Amazon-Cloud finden. Eine automatische Bilderkennung wird auch angeboten. Damit lassen sich digitale Helfer oder Chatbots programmieren.

Die Technik dafür stammt von Amazons eigenem Assistenten Alexa. Cloud-Kunden die ihre Anwendungen beschleunigen wollen, können sich künftig auch FGPAs und GPUs mieten.

Unausgegorene Charta

Eine Gruppe deutscher Politikern, Journalisten und Prominenten hat in dieser Woche den Entwurf für eine Digitalcharta vorgestellt. Damit sollen Privatsphäre, Selbstbestimmung und Rechteinhaber in der EU gestärkt werden. Doch das Dokument weist schwere handwerkliche Mängel auf.

Onlineshopping

Der Versand wird bei Amazon teurer. Das gilt für Nicht-Prime-Kunden bei allen Bestellungen unter 29 Euro. Ausgenommen sind ausgewählte Produkte, bei denen weiter die bisherigen Versandkosten gelten. Wenn bei der Bestellung ein Buch oder Hörbuch dabei ist, fallen weiterhin generell keine Versandgebühren an.

Akkuproblem

Besitzer eines iPhones kämpfen mit Akkuproblemen. Der Akku entlädt sich unkontrolliert. Dabei kommt es vor, dass sich das Smartphone unerwartet abschaltet. Von Apple gibt es bisher keine Abhilfe. Betroffenen bleibt nur, nicht mehr ohne externes Ladegerät das Haus zu verlassen.

Minirechner im Schaltschrank

Obwohl als Bildungscomputer konzipiert, erobert der Raspberry Pi inzwischen auch Schaltschränke und Steueranlagen. Der Hersteller Kunbus bietet deshalb Steuermodule auf Basis Des Pi an. Durch ein angepasstes Betriebssystem können sie in einer normalen SPS-Installation integriert werden.

Gear S3 getestet

Samsungs bleibt bei der Gear S3 beim Bedienungskonzept des Vorgängers, das neue Modell hat allerdings unter anderem ein größeres Display und ein GPS-Modul. Dafür ist die Uhr auch klobiger geworden, wie wir im test festgestellt haben. Wer die neuen Funktionen nicht unbedingt braucht, dürfte auch mit der Gear S2 glücklich werden, die in den kommenden Monaten günstiger werden soll.

Netflix unterwegs

Netflix funktioniert jetzt auch unterwegs: Nutzer können eine Vielzahl von Serien und Spielfilmen des Video-on-Demand-Dienstes nun auf ihr Smartphone oder Tablet herunterladen. Damit könnten etwa lange Flüge unterhaltsamer werden. Eine Staffel von House of Cards etwa reicht ziemlich genau für die Strecke Frankfurt nach Los Angeles.

Chocobos forever

Nach sehr langer Entwicklungszeit ist Final Fantasy 15 fertig geworden. Im Test waren wir von den dauerquasselnden vier Helden rasch genervt, trotzdem haben uns die Kämpfe in der offenen Welt und die Handlung rasch in ihren Bann gezogen. Das Rollenspiel ist vielleicht kein ganz großes Meisterwerk, bietet aber viele Stunden gelungene Unterhaltung.

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