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19.11.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 46 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 11. bis zum 17. November 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 46 2016

Video: Wochenrückblick KW 46 2016 (4:28)

Top1 Schlampige Logins

[Anmod.] Eine Milliarde Accounts sind für Hijacking anfällig, und zwar wegen der praktischen Single-Sign-on-Funktion. Das haben Sicherheitsforscher auf der Konferenz Black Hat EU demonstriert.

Mit dem Facebook- oder Google-Account bei einer anderen App anmelden - eine praktische Funktion, oft aber schlampig umgesetzt. Das liegt auch daran, dass es für die Verwendung des Single-SIgn-on Standards keine detaillierten Vorgaben für die Umsetzung auf mobilen Geräten wie Smartphones gibt. Aus diesem Grund vertrauen zahlreiche Apps den vom Server übergebenen Informationen ohne genaue Prüfung und könnten daher von Angreifern missbraucht werden. Hunderte Apps sind verwundbar, darunter nach Angaben der Sicherheitsforscher zahlreiche beliebte Musik- und News-Apps.

TOP2 Bastel-Router im Test

[Anmod.] Mit dem Open-Source-Router Turris Omnia weckten die Macher reges Interesse bei Bastlern und sammelten so über eine Million Euro per Crowdfunding. Wir haben ihn getestet.

Der Router überzeugt in unserem Test nicht nur durch die potente Hardware mit zwei sehr gut vernetzten WLAN-Modulen. Die Hardware kann ein wenig erweitert werden und die Firmware auf Basis von OpenWRT bietet sehr viele Möglichkeiten, den Router zum Mini-Server für zuhause auszubauen. Die Firmware sorgt dabei für die nötige Sicherheit. Mit dem relativ hohen Preis von 300 Euro eignet sich der Turris Omnia aber nur bedingt für den Heimgebrauch. Basteln ist also ein Muss!

TOP3

[Anmod.] Die Politik hat' jetzt auch gemerkt: Digitale Bildung an Schulen ist wichtig.

Mehr als 1.000 Politiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler haben diese Woche beim IT-Gipfel in Saarbrücken über Maßnahmen diskutiert, um digitales Lernen in Deutschland zu verbessern. Das ist auch dringend nötig: Die technische Ausstattung an Schulen ist oft schlecht. Eine neue Studie zeigt allerdings, dass es an Schulen mehr Computer gibt als gedacht. Oft erfahren die Schüler aber gar nichts davon - weil die Lehrer damit nicht arbeiten können .

NEWS:

Schrankenlose Geheimdienstkooperation

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Das Parlament darf keinen Einblick in die NSA-Selektorenliste bekommen. Die Opposition ist empört und wirft dem Gericht vor, es finde die Zusammenarbeit der Geheimdienste wichtiger als die parlamentarische Kontrolle.

Studie zu IT-Jobs

Die Spitzenverdiener bei den IT-Fachkräften kommen aus dem Bereich IT-Sicherheit. Das hat eine Studie von Compensation Partner ergeben. Mit einem Durchschnittsgehalt von 71.070 Euro liegen sie nur knapp vor ihren Kollegen aus den Führungsfunktionen der IT-Projektleitung und der IT-Leitung.

Bewegung im Streamingmarkt

Im Streamingmarkt tut sich einiges: Im Videobereich gibt Watchever auf - Ende 2016 ist es aus. Im Musikbereich erweitert Amazon sein Sortiment. Music Unlimited soll es mit 40 Millionen Songs auch mit Spotify aufnehmen. Der in Amazon Prime enthaltene Musikdienst wird fortgeführt.

3T ersetzt 3

Nach wenigen Monaten ersetzt Oneplus sein Smartphone Three durch das neue Three T, das einen besseren Prozessor und einen größeren Akku hat. Ansonsten sind die beiden Geräte nahezu baugleich, das Three T ist ab 440 Euro zu haben.

Samsung kauft Harman

Samsung übernimmt Harman International Industries für 8 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen stellt Audio- und Videozubehör, Elektronik- und Autoausstattung her. Die Übernahme ist die größte in der Konzerngeschichte von Samsung. Harman hat unter Firmenchef Dinesh Paliwal stark in den Bereich vernetztes Auto investiert

Regierung verschwendet IT

Das Bundesinn enministerium hat im Jahr 2011 Router für 27 Millionen Euro angeschafft und nie genutzt. Diese Steuerverschwendungen kritisiert der Bundesrechnungshof. Mietkosten in Höhe von 26 Millionen Euro sind zudem für zwei Rechenzentren gezahlt worden, die seit fünf Jahren weitgehend leer stehen.

Einfacher Anrufen

Ohne lästige Registrierung, nur mit Angabe eines Namens können Nutzer jetzt den Messenger Skype verwenden - für Chats mit bis zu 300 Teilnehmern oder für Sprach- und Videotelefonate mit bis zu 25 Teilnehmern. Das Einladen der Gesprächsteilenehmer erfolgt über einen Link, den man einfach über soziale Netzwerke oder per Mail verschicken kann.

Hipster mit Hack

In Watch Dogs 2 schi ckt uns Ubisoft nach San Francisco, mitten in das Herz der IT- und Internetwelt. Klingt spannend, aber im Test war uns das Szenario rund um junge Superhacker dann doch viel zu klischeebeladen. Immerhin machen Autofahrten, Sammelaufgaben und ein Großteil der eigentlichen Missionen viel Spaß.

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