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18.03.2017 / 09:00

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Wochenrückblick KW 11 2017

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 10. bis zum 16. März 2017 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 11 2017

Video: Wochenrückblick KW 11 2017 (4:21)

Cyber Cyber!

[ANM:] Der BND sucht gewiefte Cyber-Superhacker. Dazu müssen diese allerdings ein Rätsel lösen. Wir helfen gern. Um zu verstehen, welche Fähigkeiten der BND bei künftigen Mitarbeitern sucht, haben wir uns die bereitgestellte virtuelle Maschine heruntergeladen und ausführlich analysiert. Mit einigen Kommandozeilen-Befehlen und mit Hilfe einer Script-Injektion-Lücke konnten wir dabei Zugriff auf das hochgeheime Superpasswort des Nachrichtendienstes bekommen. Die beim Hacken gesparte Zeit sollten Aspiranten am besten in eine intensive Auseinandersetzung mit der Rolle, den Fähigkeiten und dem Verhalten des Bundesnachrichtendienstes investieren. Von der absurden Weltraumtheorie bis hin zur Kooperation mit der NSA in Bad Aibling gibt es viele Problemzonen.

NEWS:

Wertlose MAC-Anonymisierung Die Verschleierung der MAC-Adresse bei Smartphones gilt als guter Schutz der eigenen Privatsphäre beim Durchsuchen öffentlicher WLANs – leider hilft die Funktion nur sehr begrenzt, wie Forscher herausfanden. Denn bei fast allen Geräten gibt es Implementierungsfehler, die einem Router dennoch das Auslesen der eigentlichen MAC-Adresse ermöglichen und so zum Beispiel Tracking möglich machen.

Porträts mit Smartphones

Huaweis P10 und Apples iPhone 7 Plus haben beide einen Porträtmodus, der den Hintergrund unscharf macht und so den Eindruck einer Spiegelreflexkamera simuliert. In unserem Vergleichstest gefallen uns die Ergebnisse des P10 besser, da die Fotos weniger flau und kontrastarm sind als die des iPhones. Beide Geräte machen den Hintergrund unscharf, wobei es immer wieder auch zu Bildfehlern kommt. Ein Ersatz für eine richtige Kamera sind Smartphones bei Porträts noch nicht.

Nacktbilder veröffentlicht Im Internet wurden Nacktbilder von den Schauspielerinnen Emma Watson und Amanda Seyfried veröffentlicht. Beide Schauspielerinnen wehren sich mit Anwälten gegen die Webseiten, die das Material hosten. Völlig unklar ist derzeit, wie die Bilder entwendet wurden. Bereits im Jahr 2014 wurden zahlreiche Prominente Opfer von Phishing bei iCloud-Accounts.

Keine Schul-Milliarden

Der von Bildungsministerin Johanna Wanka groß angekündigte Digitalpakt für Schulen "hängt finanziell in der Luft". Finanzminister Wolfgang Schäuble gibt Wanka kein Geld. Die Ministerin hatte im Oktober erklärt, der Bund werde in den kommenden fünf Jahren allen rund 40.000 Schulen in Deutschland eine schnelle Internetanbindung, WLAN-Hotspots und Computer zur Verfügung stellen. Dafür werde die Bundesregierung fünf Milliarden Euro bereitstellen.

Sykpen in 4K

[ANM] Sind 4K und HDR bei einer Webcam wirklich sinnvoll? Wir haben diese Woche ein Modell von Logitech getestet und finden: ja.

Logitechs neue Brio Webcam ist außerordentlich gut verarbeitet und das beigelegte USB 3-0 Kabel ist abnehmbar. Sie funktioniert unter Windows, MacOS und Linux problemlos und hat eine hervorragende Bildqualität. Auch wenn die meisten Nutzer noch nicht in 4K streamen werden, ist die Brio eine empfehlenswerte Webcam. Für gelegentliches Skypen ist sie allerdings zu schade. Größter Kritikpunkt ist eigentlich nur der Preis: Mit 240 Euro ist die Brio rund 4 mal so teuer wie normale Webcams.

Grüppchenbildung

Konkurrenz für Slack, Hipchat und Meet: Die Gruppenchat-Software Microsoft Teams ist verfügbar und ermöglicht Telefonieren, Text- oder Videochat aus der mobilen App für Android, iOS oder Windows 10 Mobile oder dem Browser. Dabei teilt die Software Personen in Gruppen ein und bietet einen gemeinsamen Zugriff auf Microsoft Office sowie Koordination via Outlook.

Mit einem Wisch

Waipu TV gibt es nun auch auf dem Fire TV. Dabei wird die bisherige Wischbedienung geboten. Parallel dazu ist eine Steuerung mit der Fernbedienung möglich. Als weitere Neuerung lassen sich bequem alle Folgen einer Fernsehserie aufnehmen.

Roboter-Verantwortung

Wer ist verantwortlich für einen Roboter: der Hersteller oder Aufsteller? Ein US-Bürger klagt gegen fünf Unternehmen, drei Hersteller und zwei Unternehmen, die für Aufbau und Wartung zuständig waren. Die Frau des Klägers war 2015 durch den Roboter tödlich verletzt worden, als dieser sich während der Wartung plötzlich einschaltete.

Respawn Reloaded

Ewig leben - klingt gut. Beim Test von Torment - Tides of Numenera haben wir aber gelernt, dass es da durchaus unschöne Nebenwirkungen geben könnte, etwa mit lange nicht gesehenen Bekannten. Das Rollenspiel bietet eine tolle Handlung, wirkt mit seinen Massen an Text aber stellenweise wie ein interaktives Buch.

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