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10.12.2016 / 09:00

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Wochenrückblick KW 49 2016

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 3. bis zum 8. Dezember 2016 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 49 2016

Video: Wochenrückblick KW 49 2016 (4:56)

Zenbook 3 im Test AS

Asus' Zenbook 3 ist kleiner, leichter und schneller als Apples Macbook 12. Wir haben im Test vor allem einen Nachteil festgestellt.

Eigentlich ist das Zenbook 3 der ideale Begleiter für das Arbeiten unterwegs, die schlechte Lüftersteuerung macht das aber zunichte. Dass die Lüfter nahezu immer zu hören sind, selbst an kalten Wintertagen, nervt. Wir würden uns eine Variante mit schwächerem Intel-Prozesser wünschen, der im Alltag durchaus ausreicht. Dass Asus für ein 1.500-Euro-Notebook ziemlich viel Zusatzsoftware installiert, stört ebenfalls den Gesamteindruck. Abgesehen davon ist das Notebook schön und solide, wer es in einer Umgebung mit Hintergrundgeräuschen nutzt, dürfte Gefallen daran finden.

Polizei hacken

Das von Behörden in der ganzen Welt genutzte Forensiktool Encase hat mehrere Schwachstellen, wie eine Wiener Sicherheitsfirma herausgefunden hat. Wer die Polizei ärgern will, kann seine Partitionen speziell präparieren und das Programm zum Absturz bringen oder sogar die Ausführung von Code provozieren.

Wendelstein 7-X funktioniert

Das Magnetfeld der Fusionsanlage Wendelstein z-X in Greifswald funktioniert genau so, wie es geplant wurde. Forscher haben das mit Hilfe eines Elektronenstrahls und eines Leuchtstabs sichtbar gemacht. Die Form des Feldes zeigt nur eine minimale Abweichung: einen Millimeter auf 100 Meter. Das Magnetfeld hält das bis zu 100 Millionen Grad heiße Plasma in der Schwebe.

Accounts absichern

Kunden von Amazon können seit dieser Woche auch in Deutschland Zwei-Faktor-Authentifizierung offiziell nutzen – zuvor war das nur über Umwege möglich.

Nicht viele nutzen zwei-Faktor-Authentifizierung, dabei ist sie eine der besten Maßnahmen, um sich vor Angriffen gegen die eigenen Accounts zu schützen. Dabei wird neben einem Passwort noch ein zweites Merkmal des Nutzers abgefragt. Mit einem aktuellen iPhone oder einer Authenticator-App werden Nutzer etwa informiert, wenn ein unbekannter Login erfolgt, und müssen diesen mit einem einmal gültigen Code bestätigen. Alternativ können auch Hardwareschlüssel verwendet werden, um nur einmal gültige Passwörter zu erzeugen.

Win32 auf ARM

Microsoft hat seinen x86-Emulator für ARM demonstriert: Auf Snapdragon-Chips läuft ein vollwertiges Windows 10 inklusive Programmen wie Office und Photoshop. Stifteingaben oder eine Bedienung per Touch funktionieren ebenfalls. Erste Geräte sollen im zweiten Halbjahr 2017 erscheinen.

Einkaufen ohne Kasse

Amazon hat seinen ersten Supermarkt ganz ohne Kassen eröffnet. Beim Einkauf wird der Kunde mit etlichen Sensoren und Kameras überwacht. Alles, was er in den realen Einkaufskorb packt, landet auch im digitalen. Beim Verlassen des Supermarkts wird der Einkauf vom Amazon-Konto abgebucht.

Chaos an Unis

Eigentlich soll die VG Wort die Rechte von Urhebern wahren. Ein Streit mit deutschen Hochschulen könnte aber zum Gegenteil führen.

Viele Hochschulen weigern sich, dem neuen Rahmenvertrag mit der VG Wort zuzustimmen. Der Vertrag legt fest, dass Unis künftig sämtliche Seminartexte einzeln melden müssen, die digital über Dienste wie Moodle verteilt werden. Den Hochschulen ist das aber zu viel Aufwand. Damit fehlt im kommenden Jahr ein gültiger Lizenzvertrag für diese Nutzung. Das Chaos beginnt jetzt schon: Hochschulangehörige sollen für jedes Dokument genau recherchieren, ob sie es verteilen dürfen. Wir glauben aber nicht, dass das zu langen Schlangen am Kopierer führen wird. Stattdessen werden die Texte wohl einfach illegal weitergereicht. Das sollte aber nicht im Interesse der Urheber sein.

Vectoring-Welle

Ein neuer großer Abschnitt im Netzausbau der Deutsche Telekom in diesem Land beginnt: Im Dezember werden insgesamt 1,1 Millionen Haushalte erstmals Zugriff auf VDSL oder VDSL-Vectoring bekommen.

Pebble am Ende

Einer der ersten Smartwatch-Anbieter ist am Ende: Fitbit hat die Software-Anteile von Pebble gekauft, die Hardware-Sparte und damit auch die Entwicklung neuer Uhren wird eingestellt. Die Pebble Time 2 und der Pebble Core werden nicht mehr ausgeliefert, vorhandene Uhren sollen aber vorerst weiter funktionieren.

Das LG Hamburg hat wieder einmal eine eigenwillige Entscheidung getroffen: Betreiber kommerzieller Websites müssen demnach prüfen, ob auf verlinkten Seiten gegen das Urheberrecht verstoßen wird. Sonst können sie ebenfalls wegen einer Urheberrechtsverletzung belangt werden. Noch ist unklar, wie sich der Beschluss in der Praxis auswirken wird.

Es lebt!

Ein kleiner Junge und ein Fabeltier stehen im Mittelpunkt von The Last Guardian, das nach sieben Jahren Entwicklungszeit endlich erschienen ist.

Im Test des Action-Adventures für die Playstation 4 hat uns vor allem der riesige Hund-Katze-Vogel Trico begeistert - ein dermaßen toll animiertes, glaubwürdiges Lebewesen haben wir noch nie in einem Spiel erlebt. Die ruhige Stimmung und gelungene Rätsel sorgen ebenfalls für ein tolles Erlebnis jenseits von Mainstream-Computerspielen.

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