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31.12.2016 / 09:11

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Jahresrückblick 2016 - Teil 2

Der zweite Teil unseres Jahresrückblicks zeigt, was 2016 sonst noch passierte ...

Jahresrückblick 2016 - Teil 2

Video: Jahresrückblick 2016 - Teil 2 (9:10)

Wohl dem, der zufällig eine frisch aufgesetzte virtuelle Maschine bereit hat, wenn der Betrüger anruft! Wir haben uns richtig doof gestellt, als ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter anrief, um unser Windows zu reparieren - und ihm Fernzugriff auf unser System gegeben. Was wir dabei gelernt haben: Fehler auf der GMX-Seite zeigen, dass ein E-Mail-Konto gehackt wurde. In der Google-Liste der Netzwerkverbindungen kann man Hacker aufspüren. Und Color C ist ein Befehl, mit dem Profis Gefahren aufspüren: "Your Computer has been hacked - check your certificate."

Völlig von Sinnen im Tesla Model S: Wen stört's, dass der Autopilot in der Stadt auch mal an einem Rückspiegel hängenbleibt, wenn der Wagen in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt! Das ist schneller als die Kamera erlaubt: Als wir das Strompedal durchtraten, verabschiedete die sich vom Armaturenbrett auf den Rücksitz.

Was für eine coole Idee: Statt im Stau zu stehen, einfach mit dem Bus darüber hinwegfahren! Die chinesische TEB Technology Development Company hat so einen Bus gebaut. Allerdings gibt es noch ein paar Probleme: Nicht alle Autos passen unter die Fahrgastkabine, denn die ist nur knapp über 2 Meter hoch. Andererseits passt der Bus selbst nicht unter jeder Brücke durch. Und zu allem Überfluss scheint das Unternehmen pleite zu sein, der im Sommer gefeierte Prototyp steht nutzlos herum.

Vergesst die Formel 1, der Bastler von Welt fährt Bobbycar - und zwar abgasfrei! Angetrieben werden die Rennwagen per Akkuschrauber, fahren dürfen in der kleinsten Rennklasse bereits Drei- bis Vierjährige. Auf dem Akkuschraubercup in Töplitz messen sich die Familien mit ihren Bastellösungen, für die sie Hunderte von Euro ausgeben. Dann kann so ein Plastikfahrzeug bis zu 36 Kilometer in der Stunde schaffen.

Nicht alles, was einen Kühler hat, ist eine CPU! Wir hatten die Gelegenheit, den ersten serienmäßig hergestellten Bürostuhl mit eingebauter Kühl- und Heizeinrichtung zu testen. Der Stuhl von Klöber mit integriertem Akku erwies sich als formidabler Begleiter für den Arbeitsalltag. Der Abschied vom Testgerät fiel uns deshalb schwer. Allerdings kostet das Wellnessvergnügen auch mindestens 600 Euro.

Was tun, wenn die Angebetete Hollywood-Schauspielerin und damit unerreichbar ist? Der Hongkonger Designer Ricky Ma hat eine Lösung gefunden: Er hat sich einen Roboter gebaut, der aussieht wie Scarlett Johansson. Robo-Scarlet kann Arme und Hände bewegen und sich beugen, und sie imitiert die Gesichtsmimik des Originals. Ein wenig geschummelt hat Ma bei der Körperform: Robo-Scarlet hat durchaus mehr Rundungen als ihr menschliches Vorbild.

Warum einfach den Wasserkocher anwerfen, wenn es auch kompliziert geht? Ein Engländer, der seinen Wasserkocher mit Amazons Alexa verbinden wollte, hat dabei die Tücken des Internets of Things kennen gelernt. Elf Stunden kämpfte er mit DHCP, WLAN-Verbindungen und seinem Hadoop-Cluster. Immerhin: Heißes Wasser hat er am Ende noch bekommen.

Tablets mit 10 oder 13 Zoll kann ja jeder, dachten sich die Verantwortlichen bei Samsung wohl, als sie das Galaxy View erfanden. Und weil der Bildschirm mit 18,4 Zoll schon so handliche Ausmaße hat, wurde gleich noch ein massiver und hässlicher Standfuß auf der Rückseite integriert. Der hat immerhin einen Handgriff, was angesichts der Größe des Tablets keine schlechte Sache ist. Man könnte das Ding wenigstens als portablen Streaming-Fernseher benutzen, wenn es eine bequeme Möglichkeit gäbe, den Tablet-Koloss aus der Ferne zu bedienen. Kombiniert mit viel zu leisen Lautsprechern ist das Galaxy View für uns eines der sinnlosesten Technik-Gadgets des Jahres 2016.

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder den wirklich wichtigen Themen in Haus und Garten zugewandt und Geräte wie Wisch-Roboter und -Rasenmäher ausgiebig getestet. Im Sommer haben wir rund sechs Wochen lang den Wiper Blitz 2.0 ausprobiert - und beim Mähen die Beine hochgelegt. Fazit: Wir wollten ihn nicht mehr hergeben. Mussten wir aber doch. Auch in der Küche siegte die Faulheit: Der Staubsauger der Firma Beatles reinigt beim Saugen genauso gut wie die viel teurere Konkurrenz von Roomba und Neato und kann noch dazu wischen, was auch gut funktioniert. Für das kommende Jahr haben wir uns vorgenommen, mal die Fenster zu putzen.

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