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25.07.2015 / 09:00

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Wochenrückblick KW 30 2015

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 18. bis zum 23. Juli 2015 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 30 2015

Video: Wochenrückblick KW 30 2015 (4:41)

Mehr Beschleunigung für den Tesla S Visual Studio 2015 erschienen Intels Broadwell-Prozessoren im Test

Top 1: Elektroautos beschleunigen schneller

Von 0 auf 100 in 3 Sekunden - „Ludicrous“ nennt der US-Hersteller Tesla Motors eine neue Beschleunigungs-Erweiterung für sein Model S. Den Namen hat das Unternehmen aus der Science-Fiction-Filmkomödie Space Balls: Dort heißt eine der Überlichtgeschwindigkeiten „ludicrous speed“ - wahnsinnige Geschwindigkeit.

Über diese Werte kann das Greenteam aus Baden-Württemberg allerdings nur lächeln: Es hat mit seinem Elektrorennwagen gerade einen neuen Beschleunigungsweltrekord aufgestellt: Das Auto war in 1,779 Sekunden 100 km/h schnell. DAS ist „ludricous“.

Top 2: Visual Studio 2015 ist erschienen

Mit Microsofts Visual Studio 2015 ist es möglich, einen guten Eindruck von Windows 10 zu bekommen. Mit dem Entwickler-Werkzeug sollen vor allem Apps für das neue Betriebssystem erstellt werden, Microsoft hat dafür mehrere Emulatoren integriert. Hilfe beim Schreiben von Code bietet die neue Compiler-Plattform Roslyn.

Weitere Neuerungen sollen nach der Veröffentlichung von Windows 10 folgen, dazu gehört etwa die Möglichkeit zum Portieren von Android- und iOS-Apps auf Windows.

Top 3: Intels Broadwell-Prozessoren im Test

Versprochen und geliefert: Wir haben Intels stark verspätete, jedoch richtig gute Broadwell-Prozessoren mit vier Kernen und der neuen 14-Nanometer-Fertigung getestet.

Die Prozessoren sind sparsamer und effizienter als bisherige Modelle, außerdem verbaut Intel einen kleinen Zusatzspeicher, der als schneller Puffer für Daten dient – wovon besonders Pack- und Bildbearbeitungsprogramme profitieren. Durch die geringe Strukturgröße konnte Intel zudem die Rechenwerke der Grafikeinheit mehr als verdoppeln. Die Iris Pro ist daher die schnellste integrierte Grafikeinheit am Markt. Einziger Haken bei Broadwell: Das i7-Modell ist zu teuer, nur die i5-Version rechtfertigt den Preis.

Kurzmeldungen:

Es ist der Albtraum eines jeden Autofahrers: Hacker in den USA haben anhand eines eines Cherokee Jeeps gezeigt, dass es möglich ist, über die Internetverbindung des Unterhaltungssystems die Kontrolle über ein Fahrzeug zu übernehmen. Fiat Chrysler hat seine Kunden aufgerufen, ein Software-Update einzuspielen.

Microsoft hat danke Nokia im abgelaufenen Geschäftsquartal einen Verlust von 3,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, Apple hingegen seinen Gewinn auf fast 11 Milliarden US-Dollar gesteigert. 92 Prozent des operativen Gewinns der gesamten Smartphone-Branche entfielen zuvor auf Apple.

Am Ende scheitert's am Preis der Trion-Serie: OCZs neue Einsteiger-SSDs unterstützen zwar einen Stromsparmodus und die Drei-Jahre-Garantie ist lobenswert. Die Trion-Modelle sind aber schlicht zu lahm verglichen mit der Konkurrenz, wie unser Test gezeigt hat.

Wir haben uns Pixars neuen Animationsfilm Inside Out im zweiten Dolby Cinema Europas angesehen und waren beeindruckt von den Schwarzwerten, den kräftigen Farben und der dezenten Nutzung des Soundsystems Dolby Atmos. Die Technik kann aber auch stören, wenn sie übertrieben eingesetzt wird.

Mehr als eine halbe Million historischer Filmschnipsel haben die US-Nachrichtenagentur AP und die britische Wochenschau British Movietone auf Youtube hochgeladen. Zu sehen sind beispielsweise Aufnahmen vom Erdbeben in San Francisco aus dem Jahr 1906 oder die Bombardierung Pearl Harbors im Jahr 1941.

Keine Reifenpannen mehr: Der südkoreanische Hersteller Hankook hat einen Reifen ohne Luftfüllung entwickelt. In seinem Innern befindet sich eine schwammartige Struktur aus einem Kunststoff-Gummi-Gemisch. Der sogenannte iFlex kann keine Luft verlieren und nicht platzen.

Wir haben in dieser Woche einen Quadcopter des chinesischen Herstellers Walkera getestet. Die Full-HD-Kamera macht gute Bilder, die Kameraaufhängung gleicht die Flugbewegungen aus und die Fernsteuerung ist gut gelungen. Aufgrund eines Akku-Schutzmechanismus neigt die Drohne aber leider dazu, spontan abzustürzen.

Ein Junge ist verschwunden, und der Spieler soll ihn in der geheimnisvollen Welt von The Vanishing of Ethan Carter wieder finden: Das Adventure des polnischen Entwicklerstudios The Astronauts bietet knifflige Rätsel, vor allem aber eine wunderbar düstere Atmosphäre. Die Playstation-4-Version punktet mit noch schickerer Grafik als die bereits etwas länger erhältliche PC-Version.

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