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11.07.2015 / 09:00

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Wochenrückblick KW 28 2015

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 4. bis zum 10. Juli 2015 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 28 2015

Video: Wochenrückblick KW 28 2015 (4:37)

Top 1: Hacking Team gehackt Top 2: Passivgekühlter High-End-PC im Hitzetest Top 3: Entlassungen bei Microsoft

Das Hacking Team programmiert Überwachungssoftware, nun ist das Unternehmen selbst gehackt geworden. Die Angreifer veröffentlichten 100 GByte Daten im Netz, darunter interne E-Mails, Kundenlisten und vor allem den Code der Spionagesoftware selbst.

Dabei entdeckten Experten, dass das Hacking Team eine bislang unbekannte Sicherheitslücke im Flash Player genutzt hat, um sein Überwachungsprogramm zu verbreiten. Zu den Kunden sollen repressive Regime ebenso wie die US-Bundespolizei und die südkoreanische Armee gehören. Ihnen legte das Hacking Team nahe, die Spionagesoftware vorerst nicht mehr zu benutzen. Wer hinter dem Einbruch steckt, ist noch unklar.

Bei über 35 Grad in Berlin haben wir in dieser Woche einen passiv gekühlten High-End-PC von Deltatronic getestet - und waren überrascht: Der Silentium X99 überhitzt nicht. Der PC kommt ohne Lüfter aus, alle Komponenten werden durch einen Radiator an der Seitenwand des Gehäuses gekühlt.

Das Netzteil ist passiv. Unser Gerät nutzt einen Core-i7-Prozessor und eine Geforce-GTX 970-Grafikkarte. Die Kühlung erfolgt durch wärmeableitende Heatpipes, welche die Hitze zum Radiator transportieren. In Spielen und Anwendungen wird das System nicht viel heißer als mit Luftkühlung, die Grafikkarte läuft allerdings nur mit Standardtakt. Mit Nokia-Smartphones wollte Microsoft sich im Smartphonegeschäft durchsetzen, doch die Strategie blieb erfolglos. Jetzt gibt der Hersteller die Idee auf, ein eigenes Handy- und Smartphonegeschäft zu betreiben, und baut erneut in großen Stil Stellen ab. Weltweit verlieren rund 7.800 Beschäftigte den Job.

Das Unternehmen setze nun stattdessen darauf, das Windows-Ökosystem inklusive der hauseigenen Hardware-Angebote auszubauen, schrieb Konzernchef Satya Nadella in einer E-Mail an die Mitarbeiter.

Kurznews:

Der US-Geheimdienst NSA hat das Kanzleramt offenbar über Jahrzehnte und verschiedene Regierungen hinweg abgehört. Das belegen Unterlagen, die Wikileaks am Mittwoch auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Das Kanzleramt wollte sich noch nicht dazu äußern.

Das deutsche Verkehrsministerium will bis September Maßnahmen beschließen, damit auf deutschen Straßen autonom fahrende Autos unterwegs sein dürfen. Doch das Justizministerium stellt sich offenbar in einer entscheidenden Frage quer: der Freistellung des Fahrzeugführers. Es ist der Ansicht, dass sich der Fahrer nicht auf sein autonomes Auto verlassen darf. Eine solche Regelung könnte dazu führen, dass Deutschland im Bereich autonomes Fahren den Anschluss verliert, sagt Thomas Jarzombek von der CDU.

IBM Research hat den weltweit ersten Test-Chip im 7-nm-Verfahren hergestellt. Für diese Technik war eine Belichtung mit extrem ultra-violetten Strahlen im Vakuum notwendig. Die derzeit modernsten Chips werden im 14-nm-Prozess in Serie gefertigt.

1 Million britische Schulkinder sollen kostenlos den Bastelrechner Microbit erhalten und damit für Technikbasteleien begeistert werden. Der Rechner hat einen kleinen ARM-Microcontroller und beherrscht Bluetooth. Die BBC hat ihn zusammen mit Partnern entwickelt und in dieser Woche den finalen Entwurf vorgestellt.

Die Software Owncloud soll zur App-Plattform werden. Dazu bietet die Version 8.1 nun klare Regeln für Drittanbieter. Auch die API ist deutlich erweitert worden. Dank der neuen Release-Channels lässt sich die persönliche Cloud leichter testen und aktualisieren.

Gopro hat die Hero 4 Session angekündigt, wir haben sie ausprobiert. Die Actionkamera ist ohne extra Gehäuse wasserfest und sehr klein. Aufnahmen macht sie mit nur einem Knopfdruck. Leider lässt sich der Akku nicht wechseln und alle Einstellungen müssen in der Smartphone App vorgenommen werden. Mitte Juli kommt die Kamera in den Handel.

Einen ganz besonderen Grund für den Wechsel zu Windows 10 liefert Microsoft: Zum Start des Betriebssystems soll es eine neue Version von Minecraft geben. Sie bietet neben dem Creative- und Survival-Modus auch diverse Multiplayer-Modi. Wer schon eine Lizenz der PC-Fassung hat, kann ohne zusätzliche Kosten zur neuen Version des Klötzchenspiels wechseln.

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