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19.07.2017 / 12:00

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Viewsonic XG 2530 - Test

Wir testen den Viewsonic XG2530, der eine Bildwiederholrate von 240 Hertz bietet.

Viewsonic XG 2530 - Test

Video: Viewsonic XG 2530 - Test (3:54)

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Viewsonics Spieler-Monitor XG 2530 zeigt bis zu 240 Bilder pro Sekunde ohne grobe Einbußen bei der Bildqualität.

Der Monitor nutzt ein TN-Panel, die native Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln. Er hat einen Neigungswinkel von 20 Grad und ist um 12 cm höhenverstellbar. Die Blickwinkelstabilität liegt laut Hersteller bei 160 Grad in der Vertikalen und 170 Grad in der Horizontalen. In der Praxis bietet es sich allerdings an, dennoch auf Augenhöhe mit dem Bildschirm zu bleiben.

Der XG 2530 bietet mit einer maximalen Helligkeit von 370 cd/m² am Rand bis 386 cd/m² in der Display-Mitte neue Bestwerte bei den Freesync-TN-Panels. Die Farbtiefe simuliert 8 Bit über 6 Bit inklusive Dithering. Ernsthafte Bildbearbeitung sollte mit dem Gaming-Monitor also nicht angegangen werden. Eigentlich haben wir hier bessere Werte erwartet, denn die Farben wirken für ein TN-Panel kräftig und brillant. Auch das Schwarz kann sich sehen lassen.

Kommen wir zum zentralen Einsatzzweck des Monitors, nämlich ideale Bedingungen für Spiele wie Counter-Strike: Global Offensive, Dota 2, Overwatch, Dirt 4, Quake Champions oder Rocket League zu schaffen. Der XG 2530 unterstützt Freesync von 48 bis zum Maximum von 240 Hertz. Im Test mit einer Radeon RX 470 funktioniert das einwandfrei. Zwar müssen wir die Grafikdetails schon auf das absolute Minimum reduzieren, um auf stabile Bildraten oberhalb von 200 Bildern pro Sekunde zu kommen, aber es geht.

Am Beispiel dieser Mittelklasse-GPU lässt es sich wunderbar demonstrieren, ob wir einen Unterschied zwischen 200 und 100 Bildern pro Sekunde spüren. In manchen der von uns getesteten Spiele geht der RX 470 nämlich regelmäßig die Puste aus. In Dirt 4 fahren wir die meiste Zeit stabil mit 238 Bildern pro Sekunde. Allerdings wird die GPU dabei voll ausgelastet. Alle 2 bis 3 Minuten muss sie dann von etwa 1100 MHz auf 300 MHz heruntertakten und die Bildrate fällt auf rund 110 Bilder pro Sekunde.

Interessanterweise haben wir das Throttling der GPU jedes Mal bemerkt und einen fragenden Blick auf die FPS-Anzeige geworden. Jedes Mal liegen wir richtig. Egal ob mit oder ohne Freesync: Der Unterschied ist spürbar und mit maximaler Bildrate fährt es sich angenehmer.

An der Geräterückseite finden sich die Anschlüsse: Eingänge für Displayport 1.2, HDMI 2.0a und HDMI 1.4, Zusätzlich gibt es einen USB-3.0-Hub mit zwei Eingängen und einen 3,5-mm-Klinkenstecker, um das HDMI-Audiosignal weiterzuleiten. Das Kabelmanagement erfolgt nur durch eine kleine rote Lasche, die lose hängt; das ist nicht ideal gelöst. Spieler können also nicht nur ihren Spiele-PC, sondern gleichzeitig zum Beispiel noch zwei Konsolen an dem Monitor betreiben. Wir sind etwas GT Sport auf der Playstation 4 an dem Monitor gefahren und auch hier war die geringere Eingabeverzögerung verglichen mit Standard-Bildschirmen bemerkbar. Auch wenn die PS4 natürlich nur 60 Hertz und selten 60 Bilder pro Sekunde liefert.

In der Praxis nerven also zwar auch hier ein wenig durchdachtes Kabelmanagement, das fummelig zu bedienende Bildschirmmenü und die langen Umschaltzeiten zwischen den Bildmodi. Als dediziertes Spielerwerkzeug können wir keinen großen Schwachpunkt ausmachen, der uns den Spaß beim Spielen verdirbt. Die Farben und der Kontrast bleiben hier auch bei 240 Hertz gut. Wer sein Spielehobby ernst nimmt, findet mit dem XG 2530 ein sehr interessantes Angebot.

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