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05.12.2017 / 11:59

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Virtual-Reality-Benchmarks GTX 1070 Ti vs Vega 56

Wir vergleichen AMDs Radeon RX Vega 56 und Nvidias Geforce GTX 1070 Ti in fünf aktuellen VR-Spielen.

Virtual-Reality-Benchmarks GTX 1070 Ti vs Vega 56

Video: Virtual-Reality-Benchmarks GTX 1070 Ti vs Vega 56 (2:54)

Nein, wir zocken nicht einfach nur Serious Sam – das ist harte Arbeit. Um herauszufinden, wie gut sich Oberklasse-Grafikkarten für Virtual Reality eignen, haben wir die Geforce GTX 1070 Ti und die Radeon RX Vega 56 in fünf Spielen verglichen.

Unser erster Titel ist Lone Echo, eine der schönsten VR-Erfahrungen am Markt. Mit 100 Prozent Render-Auflösung schafft die Geforce durchweg 90 fps, weshalb der Balken grün ist. Bei der Radeon hingegen schaltet die Oculus-Runtime in den 45-fps-Modus, erkennbar an der gelben Kennzeichung. Mit 150 Prozent Render-Auflösung ist die Darstellung schärfer, beide Karten laufen dann aber mit 45 fps und Asynchronous Spacewarp. Der generiert synthetische Frames, das Spielgefühl ist dennoch sehr flüssig. Als zweites Spiel haben wir uns Robo Recall angeschaut: Hier kann die Geforce die 90 fps nicht halten, zudem treten einige Dropped Frames auf – im Diagramm werden diese rot dargestellt. Die Radeon läuft weitestgehend mit Asynchronous Spacewarp, subjektiv finden wir das angenehmer als den ständigen Wechsel zwischen 90- und 45-Bilder-Modus. Unser Tipp: auf 150 Prozent Render-Auflösung umschalten.

Serious Sam VR liegt der Nvidia-Karte zwar viel besser, trotz 90-fps-Betrieb stören aber die immer wieder fallen gelassenen Frames. Die langsamere Radeon im 45-fps-Modus weist das bessere Spielgefühl auf. Wir raten dazu, auf beiden Karten mit 200 Prozent Render-Auflösung zu spielen. In Space Pirate Trainer sehen wir zwar native 90 Hz, die Radeon weist jedoch Spitzen bei der Frametime auf. Das führt zu mehr kleinen Rucklern als bei der Geforce. Statt 4fach MSAA zu verwenden, hilft es, 2fache Kantenglättung zu nutzen.

In The Climb klettern wir auf 100 Prozent und mit 150 Prozent Render-Auflösung mit beiden Grafikkarten nahezu identisch flüssig. Die zusätzlichen Dropped Frames der Radeon sind nicht spürbar. Fazit: Beide 450-Euro-Grafikkarten eignen sich für Virtual Reality, die Geforce GTX 1070 Ti hat aber Vorteile. Dank Oculus‘ Asynchronous Spacewarp ist der 45-fps-Modus mit höherer Auflösung einen Blick wert.

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