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15.12.2017 / 12:02

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Ricoh Theta V, Kodak Pixpro 4KVR360 und Gopro Fusion - Test

Wir haben drei 360-Grad-Kameras getestet.

Ricoh Theta V, Kodak Pixpro 4KVR360 und Gopro Fusion - Test

Video: Ricoh Theta V, Kodak Pixpro 4KVR360 und Gopro Fusion - Test (2:04)

Action rund herum: Mit 360-Grad-Kameras ist es möglich, die ganze Umgebung um sich herum aufzunehmen - als Standbild oder im Video. Aktuelle Kameras machen letzteres auch in 4K oder mit noch höherer Auflösung. Wir haben uns drei Modelle angeschaut, die zwischen 450 und 730 Euro kosten: Die Theta V von Ricoh, die Kodak Pixpro 4KVR360 und die Gopro Fusion.

Ricoh bietet schon seit einigen Jahren 360-Grad-Kameras an. Die Theta V ist die erste, die auch 4K-Videos aufnimmt. Die längliche Kamera liegt gut in der Hand und ist mit den wenigen Knöpfen einfach zu bedienen.

Die Kodak Pixpro 4KVR360 ist kleiner und fast würfelförmig. Sie bietet über ein Menü mehr Einstellmöglichkeiten als die Theta. Die Bedienung is t jedoch etwas kompliziert und nicht so intuitiv. Wegen der Anordnung des Auslösers oben auf dem Gehäuse ist die Hand des Fotografen immer sehr prominent im Bild, wenn die Kamera ohne Selfiestick genutzt wird.

Die Fusion ist die erste 360-Grad-Kamera von Gopro. Sie ist das größte und schwerste unter den getesteten Geräten. Anders als die beiden anderen, die 4K-Videos aufnehmen, zeichnet die Fusion in 5K auf. Sie hat nur zwei Knöpfe und ist damit gut bedienbar.

Die Bildqualität der drei Kameras ist gemischt: Alle drei weisen Farbsäume und Rauschen auf, allerdings unterschiedlich stark. Vor allem bei der Pixpro fällt das auf - besonders bei wenig Licht. Dann wird das Bild schon sehr matschig.

Bei dieser Kamera und auch bei der teuren Fusion haben wir Montagefehler festgestellt: Im Nahbereich stimmen Kanten nicht, bei einigen Bildern sind Helligkeitssprünge zwischen den beiden Teilbildern zu erkennen.

Am besten haben uns die Bilder und Videos der Theta V gefallen, die mit 450 Euro auch am günstigsten ist. Die Kamera überraschte uns mit einem sehr guten Stitching: Selbst in der unmittelbaren Umgebung, normalerweise die Problemzone der 360-Grad-Kameras, gibt es wenige Fehler.

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