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01.08.2015 / 09:00

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Wochenrückblick KW 31 2015

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 25. bis zum 31. Juli 2015 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 31 2015

Video: Wochenrückblick KW 31 2015 (4:51)

Top-Thema: Windows 10, Windows 10 ..und noch mehr Windows 10.

Windows 10 hat diese Woche beherrscht: Seit Mittwoch gibt es für Nutzer von Windows 7 und 8.1 das kostenlose Upgrade auf das neue Betriebssystem. Spieler können sich dank Direct3D 12 auf mehr Geschwindigkeit und schönere Grafikeffekte freuen. Mit der Rückkehr des Startmenüs wird Windows 10 für jene Nutzer interessant, die bisher noch Windows 7 und keinen Touchscreen nutzen. Virtuelle Desktops, Edge als Browser und das verbesserte Fenstermanagement sind ebenfalls neu.

Windows-8-Nutzer müssen sich durch die Vereinheitlichung von Modern UI und klassischem Desktop kaum umstellen. Die modernen Apps funktionieren weiterhin, werden aber wie ganz normale Anwendungen dargestellt. Tablet-Nutzer können optional den Tablet-Modus aktivieren, mit dem diese Apps für die Fingerbedienung optimiert und im Vollbildmodus dargestellt werden können.

Mit Windows 10 hatte es Microsoft jedoch etwas eilig: Zwar sind deutliche Fortschritte in der Erweiterung der modernen Einstellungen zu erkennen, ganz abgeschafft hat Microsoft die klassische Systemsteuerung aber nicht. Einige Dopplungen stören bei der Verwendung von Windows 10, wenn etwas umgestellt werden muss.

Nicht nur für Privatkunden und kleine Firmen ist Windows 10 fertig. Am 1. August will Microsoft auch Windows 10 Enterprise freigegeben - und das, obwohl die Administrier-Werkzeuge für Unternehmen teils erst im Herbst fertig werden. In diesem Zeitraum soll das Betriebssystem zudem für Smartphones erscheinen. Dann wird der Anwender von den neuen Universal-Apps profitieren, die er nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf seinem Smartphone verwenden kann. Die Entwicklung an Windows 10 ist also längst nicht abgeschlossen.

Kurzemeldungen

Oneplus hat sein neues Smartphone Oneplus Two präsentiert. Viele Spezifikationen wurden bereits im Vorfeld genannt - unter anderem die Prozessorausstattung oder der Fingerabdrucksensor. Was fehlte war der Preis: Das Gerät soll ab 340 Euro kosten - und ist damit wieder recht günstig.

Motorola hat drei neue Smartphones vorgestellt, die alle mit Android 5.1 ausgeliefert werden. Ab einem Preis von 230 Euro kann die neue Generation des Moto G gekauft werden. Bald folgen das Moto X Play mit besonders langer Akkulaufzeit und das Moto X Style als Motorola-Topmodell.

Eine neue Speichertechnik könnte Geräte vom Smartphone bis zum Supercomputer revolutionieren: Intel und Micron haben 3D Crosspoint vorgestellt. Die Technik ist schneller als Flash-Speicher und sichert anders als DRAM Informationen auch wenn der Strom abgeschaltet ist.

Eine Zeitung wie bei Harry Potter: Bilder, die sich bewegen, will das Startup Siod auf Papier bringen. Es entwickelt eine Technik, organische LEDs auf Papier zu drucken. Zunächst sollen leuchtende Flächen entstehen, langfristig farbige Displays auf Papier.

Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, werden gefunden und angegriffen: Diese Erkenntnis hat der TÜV Süd mit einem Honeynet gewonnen. Er hat ein simuliertes Wasserwerk eingerichtet, unmittelbar danach wurde auf das System zugegriffen - in acht Monaten über 60.000 Mal. Jede Infrastruktur im Netz, auch wenn sie unbedeutend sei, werde wahrgenommen und sei damit gefährdet, resümiert der TÜV Süd.

Dieser Laser kann Weiß: US-Forscher haben einen Laser entwickelt, der Licht im ganzen sichtbaren Farbspektrum ausstrahlt. Ein neues Verfahren bei der Herstellung von Nanomaterialien hat seinen Bau ermöglicht. Anwendungen für den weißen Laser gibt es viele. Er könnte als energiesparendes Leuchtmittel genutzt werde oder zur drahtlosen Datenübertragung per Licht.

Mitarbeiter der R&D-Abteilung von HP Enterprise Services tragen gerne kurze Hosen, Flipflops und T-Shirts - zum Missfallen der Geschäftsleitung. Die möchte, dass auch hier künftig festes Schuhwerk und Polohemden getragen werden, damit Kunden keinen schlechten Eindruck bekommen. Ein entsprechendes Memo ging an die Mitarbeiter raus.

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