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21.03.2015 / 09:00

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Wochenrückblick KW 12 2015

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 14. bis zum 20. März 2015 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 12 2015

Video: Wochenrückblick KW 12 2015 (6:52)

Top 1: Windows 10

Windows 10 wird im Sommer erscheinen: Das hat Microsoft angekündigt. Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 erhalten auch Kunden, die keine legale Windows-Lizenz besitzen. Allerdings wird die Windows-Installation damit keineswegs legalisiert, sie bleibt illegal. Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst schnell möglichst viele Windows-10-Installationen in Umlauf zu bekommen.

Sowohl bei Windows-Updates als auch bei der Installation von Apps verwendet Windows 10 künftig Peer-to-Peer-Technik. Auch bei der Anmeldung auf Windows-10-Systemen gibt es etwas Neues. Das Betriebssystem bietet mit der Funktion "Hello" biometrische Erkennungsmethoden per Fingerabdruck, Iris-Scan und Gesichtserkennung.

In dieser Woche hat Microsoft übrigens eine neue Vorabversion von Windows 10 veröffentlicht und einige technische Details bekanntgegeben. So stehen die Hardware-Anforderungen für die Geräte fest, auf denen Windows 10 läuft. Bei 32-Bit-Systemen wird mindestens 1 GByte RAM benötigt, bei 64-Bit-Systemen sind 2 GByte RAM Minimum Pflicht. Mithilfe einer besseren Dateikompression und dem Verzicht auf ein separates Recovery-Image spart Windows 10 zudem einige GByte an Speicher ein.

Außerdem hat der Konzern bekanntgegeben, dass der Internet Explorer mit Windows 10 umbenannt wird. Ein neuer Name wird noch gesucht.

Top 2: GTC Die neue schnellste Grafikkarte mit einem Chip heißt Geforce GTX Titan. Sie ist auf der GPU Technology Conference in den USA vorgestellt worden. Nvidias neues Topmodell rechnet in Spielen gut ein Drittel flotter als eine Geforce GTX 980 oder AMDs Radeon R9 290X. Im Inneren stecken über 3.000 Shader-Kerne mit Maxwell-Technik, die Leistungsaufnahme fällt mit rund 250 Watt vergleichsweise hoch aus. Die Geschwindigkeit der Titan X lässt sich Nvidia allerdings gut bezahlen: der Listenpreis liegt bei 1.150 Euro.

Konkurrent AMD hat zwar keine neue Grafikkarte angekündigt, dafür aber endlich Freesync veröffentlicht. Die Technik verhindert das nervige Stottern und die hohe Eingabe-Latenz, die bei aktiver vertikaler Synchronisation auftritt. Auch das Zerreißen des Bildes fällt mit Freesync weg. In der Praxis klappt das sehr gut, wir möchten nicht mehr ohne Freesync spielen.

Kurzmeldungen

Auf der Cebit in Hannover hat AVM vier neue Fritzbox-Router vorgestellt - einen davon mit Hochgeschwindigkeits-WLAN: Die Fritzbox 4080 bietet eine besonders hohe WLAN-Bandbreite. Die hohe Geschwindigkeit soll mit Hilfe neuer Techniken auch dann erreicht werden, wenn viele Geräte per WLAN mit dem Router verbunden sind. Der Router kommt im zweiten Halbjahr auf den Markt und kostet dann 250 Euro.

Volksverschlüsselung heißt ein neues Projekt des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie. Das Institut will die Einrichtung der E-Mail-Verschlüsselung möglichst einfach machen. Eine Software erzeugt die Schlüssel und Zertifikate und konfiguriert anschließend E-Mail-Anwendungen und Browser. Dabei setzt das Projekt aber auf den Standard S/MIME (Ess-Meim) während anderswo meist PGP zum Einsatz kommt.

Werden in Deutschland bald wieder die Verbindungsdaten aller Telefon- und Internetnutzer gespeichert? Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel wünscht sich einen baldigen Gesetzentwurf zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung. Allerdings gibt es innerhalb seiner Partei deutlichen Widerstand dagegen. Die Opposition lehnte in einer Bundestagsdebatte am Mittwoch die anlasslose Datenspeicherung entschieden ab, die Union plädierte mit zum Teil abstrusen Argumenten dafür.

Eine Smartwatch mit passendem Zubehör soll gleich drei Geräte überflüssig machen: Smartphone, Tablet und Netbook. Bei dem Neptune Suite genannten System wird die Smartwatch zur Bedienungszentrale. Als Zubehör gibt es Smartphone- und Tablet-Gehäuse, die der Smartwatch ein entsprechend größeres Display geben. Der kanadische Hersteller Neptune will die Geräte erst im Februar nächsten Jahres für 900 US-Dollar auf den Markt bringen.

Cortana wird für den deutschen Markt eine eigene Persönlichkeit bekommen. Dafür ist ein eigenes ortsansässiges Entwicklerteam zuständig. Nutzer sollen im Gespräch mit Microsofts Sprachassistenten den Eindruck bekommen, tatsächlich mit jemandem aus Deutschland zu sprechen. So soll Vertrauen aufgebaut werden, damit die Nutzer Cortana persönliche Informationen verraten.

Mario oder Link auf dem Smartphone? Lange war das undenkbar - weil Nintendo es nicht wollte. Jetzt gibt die Firma bekannt, dass die Spiele-Superstars doch auf Smartphones kommen sollen - allerdings nicht in Umsetzungen der Klassiker, sondern in neuen Spielen. Die entstehen zusammen mit dem japanischen Entwickler DeNA [Di-En-Ai]. Mit etwas Pech bekommen wir also statt eines spannenden Abenteuers mit Link nur ein simples Zelda-Sammelkartenspielchen.

Mit Hardline ist das erste Battlefield ohne Kriegsszenario erschienen. Stattdessen gibt es Räuber und Gendarmen. Der Shooter ist in allen Bereichen solide, wie unser Test zeigt. Wir haben trotzdem Schwierigkeiten, ihn zu empfehlen. Der Multiplayermodus ist nicht so fesselnd wie in Battlefield 4 oder so ausgewogen wie in Counter-Strike Global Offensive. Die Solokampagne bietet zwar eine ansprechende Grafik und TV-Präsentation. Sie ist aber erschreckend linear und voll mit uninspirierten Dialogen zwischen blassen Charakteren.

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KonH 23. Mär 2015

Der Wochenrückblick hat mir wie immer sehr gut gefallen! Diesmal meiner Meinung nach auch...


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