Abo
11.04.2015 / 09:00

Video

Wochenrückblick KW 15 2015

Im Golem.de-Wochenrückblick für die kurze Woche vom 3. bis zum 10. April 2015 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 15 2015

Video: Wochenrückblick KW 15 2015 (7:17)

TOP1 Die Apple Watch sei ein typisches Gerät der ersten Generation mit allen Einschränkungen und Mängeln, sagte ein Redakteur der New York Times nach einer Woche Probetragen. Eine Handvoll internationaler Magazine konnte die Uhr bereits testen. Das Fazit der Redakteure fällt überwiegend positiv aus, kann aber nicht begeistern. Die Bedienung sei komplizierter und gewöhnungsbedürftiger als erwartet. Bei der Akkulaufzeit gibt es dagegen vorsichtige Entwarnung. Im Normalfall komme man mit der Smartwatch gut über den Tag.

Schon das Vorbestellen der Apple Watch, was seit Freitag möglich ist, ist komplex. Immerhin muss der Kunde sein Wunschexemplar aus 38 Versionen wählen und sich dabei unter anderem für die Gehäusegröße sowie das Material entscheiden. Dabei gilt es einiges zu beachten - was genau, steht im Detail in der umfangreichen Kaufberatung von Golem.de.

Immerhin: Auch Apple hat in den vergangenen Tagen durch Updates für seine Betriebssysteme iOS und OS X ein paar Probleme gelöst. Neben kleineren Neuerungen bieten die Patches Korrekturen für eine auffällig lange Liste von Fehlern - etwa für die altbekannten Verbindungsabbrüche im WLAN und mit Bluetooth.

TOP2 PC-Spieler mussten lange warten, am 14. April ist es soweit: Dann erscheint GTA 5 auch für Windows-PC. Wir konnten die Version bereits ausprobieren - und haben endlich klargesehen! Das ist wörtlich gemeint, denn in Ultra-HD und 60 Bildern pro Sekunde wirkt die Spielwelt im Vergleich mit der Playstation 4 wie von einer Staubschicht befreit.

Mit den Helden konnten wir am PC durch ein Los Santos fahren, dessen Texturen spürbar detailreicher und dessen Lichter und Schatten natürlicher wirken. Damit die Version auf normalen aktuellen Rechnern möglichst flüssig läuft, können Spieler die PC-Fassung von GTA 5 mit vielen Optionen im Grafikmenü auf ihre Vorlieben einstellen. Ein nur auf der PC-Plattform verfügbares Extra ist der Film-Editor, mit Nutzer direkt in der Spielewelt eigene Videos in Szene setzen und sie dann etwa auf Youtube hochladen können.

TOP3 Einen Akku, dessen Anode aus Aluminium statt aus Lithium besteht, haben Forscher der Stanford-Universität in Kalifornien entwickelt. Der Akku habe einige Vorteile gegenüber einem Lithium-Ionen-Akku sagen die Entwickler: Er sei elastisch, langlebig und nicht feuergefährlich. Außerdem soll der Akku sehr schnell aufgeladen werden können. Ein Smartphone-Akku sei in einer Minute geladen. Die Technik ist allerdings noch in einem sehr frühen Stadium, unter anderem liefert der Akku eine geringe Spannung. Die Forscher sind aber sicher, dass sie dieses Problem lösen können. Wann der Akku serienreif wird, ist nicht bekannt.

Kurz-News

Die Piratenpartei ist in Deutschland inzwischen in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Zu Recht, findet Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde. Piraten seien uncool, schrecklich und erfolglos, schrieb er. Einer solchen Partei fehle ein ideologischer Blick auf das Ganze. Die Piraten sollten sich deshalb in anderen Parteien engagieren.

Youtube wird wohl dieses Jahr einen kostenpflichtigen Zugang einführen, bei dem Nutzer keine Werbung sehen. Wie hoch die monatliche Gebühr sein wird, ist noch nicht bekannt. Im November 2014 stellte die Videoplattform mit Music Key einen kostenpflichtigen Dienst für 8 US-Dollar pro Monat vor, der unter anderem eine höhere Audioqualität bietet. Der Dienst befindet sich in der Betaphase.

Das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek hat seine finanziellen Probleme offenbar gelöst. Die Firma soll einen Deal mit Amazon über die Lizenzierung seiner Cryengine geschlossen haben. 50 bis 70 Millionen US-Dollar bezahlt der Onlinehändler dafür, dass er die Engine von Crytek verwenden darf. Windows 10 ist noch nicht veröffentlicht, schon gibt es Berichte über zwei große Updates. Diese sollen im nächsten Jahr erscheinen und tragen den Codenamen Redstone. Apropos Microsoft: Wer Angst hat, den Start von Windows 10 zu verschlafen, kann beruhigt sein: Ein aktuelles Update für Windows 7 und Windows 8.1 wird den Nutzer darauf hinweisen, wenn die neue Windows-Version verfügbar ist.

Und auch bei der Windows-10-Vorschau für Smartphones gibt es Neuigkeiten: Gerade ist die zweite Version der Technical Preview erschienen. Bereits die erste Version zeigte einen guten Einblick, wie sich Microsoft Windows auf Smartphones künftig vorstellt. Samsung hatte versprochen, das Galaxy S6 Edge, das am Freitag erschienen ist, werde sich bei Belastung nicht biegen. Im Stresstest mit 50 Kilogramm Druck ist das aber wie beim iPhone 6 Plus der Fall. Bisher gibt es jedoch keine Berichte, dass sich das Edge wie Apples iPhone auch im Alltag verbiegt. Samsung setzt beim Galaxy S6 keine Qualcomm-Komponenten mehr ein. Beim Galaxy S5 verwendete Samsung einen Snapdragon-Chip, beim Galaxy S6 hingegen ein Exynos-Modell. Auch das LTE-Modem, das WLAN-Modul, das RAM und der Speicher stammen von Samsung selbst.

Whatsapp kommt in die Facebook-App: Der Messenger erhalte einen Knopf in der künftigen Facebook-App für Android, berichtet die Webseite Geektime. In einer noch nicht offiziellen Android-App für Facebook sei nach deren Angaben neben den üblichen Like-Buttons ein Whatsapp-Knopf für das Versenden von Beiträgen zu sehen.

Unterdessen hat Facebook seinem Messenger eine eigene Webseite spendiert. Der Messenger kann damit ohne die restliche Facebook-Seite eigenständig genutzt werden. Um den Webclient nutzen zu können, ist ein Facebook-Account erforderlich.

Und noch einmal Facebook: Der Streit um mögliche Datenschutzverstöße durch das Netzwerk ist am Donnerstag in Österreich vor Gericht gegangen. Facebook sieht das Wiener Landgericht aber nicht als zuständig an. Der Jurist Max Schrems hatte die Klage eingereicht. Zum Prozessauftakt geht es darum, ob das Wiener Gericht den Fall annehmen wird.

Zwei neue Quadrocopter, davon einer mit 4K-Kamera, hat der beliebte chinesische Drohnen-Hersteller DJI vorgestellt. Phantom 3 Advanced und Phantom 3 Professional haben verbesserte Flugeigenschaften. Die zwei Modelle unterscheiden sich durch ihre Kameras voneinander: Die Kamera des Modells Advanced zeichnet in HD auf, die des Modells Professional in 4K. Die Aufnahmen können über eine App live auf Youtube gestreamt werden.

Code zum Einbetten des Videos

  1.  x 
  2. 320 x 180
  3. 640 x 360

Teilen


Verwandte Artikel

  1. Kuriositäten 2016: Wunderliche Technikwelt

  2. Instant Messaging: Amazon will offenbar Slack kaufen

  3. Thinkpad X270 im Test: Lenovos neuer alter Klassiker hat es immer noch drauf

  4. Facebook: Nutzer sollen Rachepornos mit Nacktbildern bekämpfen

  5. Aeroscope: DJI stellt Identifikationsmöglichkeit für Copter vor

Verwandte Themen

  1. Akku
  2. Amazon
  3. Apple
  4. Apple vs. Samsung
  5. Apple Watch
  6. Crytek
  7. DJI
  8. Drohne
  9. Facebook
  10. Golem-Wochenrückblick
  11. Golem.de
  12. Grand Theft Auto
  13. Microsoft
  14. Piratenpartei
  15. Rockstar
  16. Samsung
  17. Soziales Netz
  18. Video-Community
  19. WatchOS
  20. Whatsapp
  21. Windows
  22. Youtube
Anzeige
Anzeige
Stellenmarkt
  1. Regierung von Oberbayern, München
  2. Smartexposé GmbH, Berlin-Kreuzberg
  3. bib International College, Paderborn, Bielefeld
  4. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Folgen Sie uns
       


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige