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14.02.2015 / 09:00

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Wochenrückblick KW 7 2015

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 7. bis zum 13. Februar 2015 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 7 2015

Video: Wochenrückblick KW 7 2015 (7:02)

Top 1: New 3DS

Mehr Prozessorkerne, ein zweiter Analogstick und vor allem ein angenehmerer 3D-Effekt: Nintendo hat für den New 3DS viel versprochen. Seit Freitag, dem 13. Februar ist das Spielehandheld in Deutschland erhältlich - und hat im Test von Golem.de tatsächlich überzeugt.

Uns gefällt das kleinere Modell besser als die XL-Variante. Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten durch austauschbare Cover sind schön und die Maße ideal für die Hosentasche. Die XL-Fassung sammelt auf der glänzenden Oberfläche dagegen rasch Fingerabdrücke und Schmutz. Die kleine Variante kostet übrigens 170 Euro, das XL-Modell 200 Euro.

Das beste zweidimensionale Bild gibt es allerdings nach wie vor auf dem 2DS. Wer sich dennoch für Nintendos autostereoskopische Variante interessiert, findet im New 3DS den idealen Begleiter, auch wenn Doppelbilder immer noch auftreten.

Top 2: Qualcomm Snapdragon im Test

Der schnellste Chip für Smartphones ist Qualcomms Snapdragon 810. Davon konnten wir uns in einem ersten Test überzeugen. Zwei Viererpacks aus Cortex-Kernen und die Adreno-420-Grafikeinheit liefern neue Höchstwerte in Benchmark-Programmen. Das im Snapdragon integrierte Modem ist zu LTE der Kategorie 9 kompatibel. Eine so schnelle Internetverbindung wird in Deutschland allerdings noch nicht angeboten. Der Qualcomm-Chip unterstützt Ultra-HD für Videos inklusive verbesserter Kompression. Das ermöglicht 4K-Streaming. Bisher hat Qualcomm den Chip für das LG-Smartphone G-Flex 2 angekündigt. Weitere Geräte sollen von Sony und Microsoft kommen, der Chip soll zum Beispiel im Lumia-Smartphone mit Windows 10 verbaut werden.

Top 3: Intelligente Stromzähler

Jeder kennt sie: die kleinen schwarzen Kästen, die im Keller hängen und mit Hilfe einer rotierenden Aluscheibe den Stromverbrauch messen. Nun hat die Regierung beschlossen, dass mit dieser alten Technik aus dem 19. Jahrhundert Schluss sein soll. Bis zum Jahr 2032 sollen alle Messstellen in Deutschland einen elektronischen Stromzähler erhalten.

Liegt der Stromverbrauch über 6.000 Kilowattstunden im Jahr oder wird im großen Stil Strom erzeugt, werden zudem intelligente Messsysteme Pflicht. Diese kommunizieren per LAN, WLAN oder Mobilfunk mit Netzbetreibern und können ihnen so regelmäßig den Verbrauch schicken. Das ermöglicht variable Tarife, um Stromkosten zu sparen - für Großverbraucher können das laut einer Studie mehr als 150 Euro jährlich sein.

Allerdings lohnt sich das für Normalverbraucher nicht. Daher wird für sie der Einbau der intelligenten Messsysteme nicht verpflichtend. Die elektronischen Stromzähler kosten die Verbraucher rund 20 Euro im Jahr, die Messsysteme sind fünfmal so teuer.

Top 4: Telekom bietet Speedport Hybrid bundesweit an

Der Bündelrouter Speedport Hybrid von Huawei soll laut einem noch unbestätigten Bericht Anfang März bundesweit von der Telekom angeboten werden. Der Router soll bei langsamen DSL-Leitungen zusätzliche Übertragungskapazität aus dem LTE-Mobilfunknetz dazunehmen. Die Installation ist einfach, wie unser Kurztest ergab.

Top 5: Umstieg auf DVB-T2

Antennenfernsehen über DVB-T geht 2018 in Deutschland zu Ende und wird durch DVB-T2 ersetzt. Fernsehzuschauer müssen wegen des neuen Frequenzbereiches dann neue Empfänger kaufen. Die Sprecherin der Grünen für digitale Infrastruktur, Tabea Rößner, meint, dass es vor 2017 keine marktfähigen Empfänger geben wird.

Top 6: Rapidshare geschlossen

Einer der bekanntesten Sharehoster, Rapidshare, ist am Ende und löscht bald alle Nutzerdaten. Im November 2012 führte Rapidshare eine Traffic-Limitierung öffentlich angebotener Dateien ein, die über Links erreichbar waren. Kostenlose Accounts durften damit pro Tag nicht mehr als 1 GByte Daten übertragen. Ein rein legales funktionierendes Geschäftsmodell konnte nicht geschaffen werden.

Top 7: Blitz Pi

Blitz - und der Computer geht aus: Hobbyfotografen haben einen ungewöhnlichen Konstruktionsfehler des neuen Raspberry Pi 2 entdeckt. Ein Bauteil zur Stromversorgung ist empfindlich für Blitzlicht. Wird die Platine geblitzt, erhält der Prozessor keinen Strom mehr und der Computer stürzt ab. Der Rechner sollte in ein Gehäuse gesteckt werden. Bei normalem Tageslicht tritt der Fehler nicht auf. Der Hersteller prüft noch, wie das Problem dauerhaft gelöst werden kann.

Top 8: Project Ara

Googles modulares Smartphone Project Ara nimmt Gestalt an: Die ersten 100 Zusatzbausteine sollen bereits fertig sein. Gezeigt werden sie Anfang März auf dem Mobile World Congress. Einzelne Hardwarefunktionen können mit Steckmodulen nachträglich jederzeit ausgetauscht werden.

Top 9: Hitchbot: Trampender Roboter startet Deutschlandreise

"Currywurst" und "Feierabend" kann er schon sagen: Der reiselustige Roboter Hitchbot aus Kanada trampt jetzt durch Deutschland. Wer ihn mit erhobenem Daumen am Straßenrand sieht, soll ihn ein Stück mitnehmen. Er ist auf Hilfe angewiesen, denn selbst bewegen kann er sich nicht. Dafür erzählt er unterwegs von seinen Abenteuern. Entstanden ist der Hitchbot als Kunstprojekt, das zeigen will, ob Roboter Menschen vertrauen können.

Top 10: Esa testet den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre

Jetzt kommen die Europäer auch wieder sicher runter: Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat den Wiedereintritt eines Raumschiffs in die Erdatmosphäre getestet. Das experimentelle Raumfahrzeug IXV stieg bis in eine Höhe von etwa 410 Kilometern auf und kehrte dann zur Erde zurück. Danach wasserte es im Pazifik. Bisherige Raumfahrzeuge der Esa verglühten beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.

Top 11: Test Evolve

Einer spielt Monster, vier andere treten als Jäger gegen ihn an: Das ist die Ausgangslage des Multiplayer-Shooters Evolve. Das seit Dienstag, dem 12. Februar erhältliche Spiel macht in der Rolle der Jäger so viel Spaß, weil es neben Feuergefechten auch spannende Verfolgungsjagden und viel zu entdecken gibt. Die Rolle des Monsters ist nicht so gelungen, wie der Golem.de-Test zeigt: Zwar hat das Monster viel Power und Kampfkraft, aber die Steuerung vermittelt das nicht und fühlt sich oft ziemlich hakelig an.

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