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Video: Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Video veröffentlicht am
Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

AMD-Fans haben es bei der Suche nach einem Notebook nicht immer leicht: Lenovo stellt auf der IFA einen möglichen Kandidaten vor: Das 13-Zoll-Notebook Ideapad S540 wird es auch mit Ryzen 7 3700U und integrierter RX-Vega-10-GPU geben.

Beim Betrachten fällt uns direkt auf: Das Touchpad hebt sich nicht sichtbar vom Rest des Notebooks ab. Stattdessen ist die gesamte Handballenauflage und obere Schale in einer weißen Klavierlackoptik gehalten. Die fühlt sich durch die kunststoffähnliche Haptik nicht sehr hochwertig an.

Das ist schade, denn der Rest des komplett weißen Gehäuses besteht aus anodisiertem Aluminium und macht einen guten Einduck. Die Ränder des Touchpads erkennen wir an den kaum sichtbaren Eckmarkierungen.

Das Problem beim ersten Nutzen: Wir können nicht erfühlen, wo die Sensorfläche aufhört, weshalb Fehleingaben vorprogrammiert sind. Auch verwechseln wir des Öfteren den linken mit dem rechten Mausklick, da auch die Tasten nicht erfühlbar sind. Die Tastatur erinnert an eine komplett eingesenkte Thinkpad-Tastatur mit sehr ähnlichen Tastenkappen. Dementsprechend flach ist der Anschlag der Tasten. Wir finden den Druckpunkt gut, den geringen Schaltweg aber etwas gewöhnungsbdüftig.

Gut finden wir das 13 Zoll große 16:10-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und möglichst dünnen Displayrändern. Allerdings spiegelt es in dem Umgebungslicht etwas stark. An dem kompakten 1,4 Kilogramm schweren Chassis sind zudem ein USB-A-Port und zwei USB-C-Buchsen vorhanden - ausreichend für den Arbeitsalltag. Auch dürfte der 56-Wattstunden-Akku unterwegs eine Weile halten.

Trotzdem: Durch die Umgewöhnung bei der Bedienung ist unsere Suche nach einem passenden AMD-Notebook zumindest für uns nicht beendet.

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