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Video: Asus Zephyrus G GA502 - Test

Sparsamer Sprinter mit dunklem Display: das Zephyrus G GA502 im Test.

Video veröffentlicht am
Asus Zephyrus G GA502 - Test

Das Zephyrus G GA502 von Asus ist in vieler Hinsicht ein ungewöhnliches Gaming-Notebook. Noch nie konnten wir in dieser Kategorie eine so hohe Akkulaufzeit feststellen. Mehr als 9:30 Stunden hält das Gerät im Powermark-Benchmark durch. Beim Netflix-Dauerlauf geht es nach 3:50 Stunden aus. Das Notebook auf Reisen mitzunehmen, ist daher kein Irrsinn, sondern vielmehr eine Möglichkeit.  

Überrascht sind wir auch vom Ryzen 7 3750H, der im Asus-Notebook steckt. Der schlägt sich mit seinen vier Kernen, acht Threads und vom Hersteller eingestellten 20 Watt Leistungsbudget ordentlich: Wir messen in Cinebench R15 782 Punkte. Im Cinebench R20 sind es 1.693 Punkte. Damit liegt der Chip weit vor Intels 15-Watt-Modell Core i7-8565U und etwa 20 Prozent hinter dem 45-Watt-Chip Core i7 9750H.

  In Spielen erreicht der Zen+-Chip im Verbund mit der Nvidia Geforce GTX 1660 Ti Max-Q solide Werte. Wir müssen allerdings die Grafikdetails meist eine Stufe herunterschrauben. In Tomb Raider messen wir 45, in The Division 2 55 fps. Besser sieht es in weniger anspruchsvollen Titeln wie Mordhau und CS:GO aus: Hier sind bei hohen Details noch 82, beziehungsweise 85 fps möglich.

  Einen entscheidenden Schwachpunkt hat unser Testmuster: Das Display leuchtet gerade einmal mit 232 cd/m² und ist kaum blickwinkelstabil. Das nervt, wenn wir unterwegs eine Runde spielen oder schreiben wollen und wirkt der grandiosen Akkulaufzeit entgegen - schade.  

Unser Testmuster hat zudem nur 8 GByte RAM verbaut. Bei anspruchsvolleren Spielen oder wenn wir das Notebook für Bildbearbeitung verwenden wollen, sollten wir einen weiteren Riegel dazukaufen. Zum Glück lässt sich dieser einfach nachrüsten. Das müssen wir bei der ausreichend großen 512-GByte-SSD von Intel nicht unbedingt machen.

  Für 1.150 Euro ist das Zephyrus G GA502 kein Rekordbrecher in Sachen Leistung, aber definitiv eine sehr kluge Entscheidung für Gamer, die zu Hause sowieso einen Gaming-Desktop verwenden und unterwegs trotzdem spielen möchten - und das, ohne die Geldbörse zu überfordern. Auf die LAN-Party sollte aber ein externer Monitor mitgebracht werden.

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