Video: 24-zu-10-Monitor LG 38GL950G - Test

LGs 21:9-Monitor 38GL950G überzeugt durch gute Farben und sehr gute Leistung in Spielen und beim Filmeschauen. Allerdings gibt es einige Probleme beim Übertakten des Panels.

Video veröffentlicht am
24-zu-10-Monitor LG 38GL950G - Test

Das 21:9-Format ist auf dem Schreibtisch gut aufgehoben. Das beweist der LG 38GL950G. Das 37,5-Zoll-IPS-Panel des Monitors eignet sich für Multiasking-Aufgaben, Filmwiedergabe und Games. Mit 144 Hz Bildfrequenz ist das ein Erlebnis.

Der Curved-Bildschirm bietet mit 3.840 x 1.660 im Strategiespiel Age of Empires 2 große Vorteile. Wir können, ohne zu scrollen, einen Großteil der Karte auf einem Blick einsehen. In der Weltraumsimulation Star Citizen fliegen wir mit besserem Überblick durch das All, als säßen wir selbst vor dem Steuer. Weniger optimiert ist Counter Strike Global Offensive: Hier werden an den Bildschirmseiten Objekte und Texturen gestreckt, was eine Art Fischaugeneffekt mit sich bringt.

Der LG-Bildschirm eignet sich aber auch für die Arbeit gut. Das Anzeigen mehrerer Fenster nebeneinander ist kein Problem. Kinofilme sind auf dem Display ein Highlight, da die schwarzen Balken hier wegfallen. Allerdings fehlt zu unserer Überraschung ein Bild-in-Bild-Modus, der bei anderen LG-Monitoren und Konkurrenzprodukten dabei ist.

Farben stellt das IPS-Panel gut dar. Mit einem Delta-E-Wert von unter 1 eignet sich das Produkt auch für die semiprofessionelle Bildbearbeitung. Auch ist die Helligkeit mit 423 cd/m² gut. Allerdings: schalten wir den Low-Latency-Modus ein, zieht das Bild unschöne Schlieren, die in Games extrem sichtbar sind. Das ist für einen 2.000 Euro teuren Gaming-Monitor schon sehr merkwürdig.

Der Monitor ist in Höhe und horizontaler Neigung verstellbar, nicht aber in der Drehung. Auf dem Tisch nimmt das gekrümmte Panel mit recht ausladendem Standfuß auch einigen Platz weg. Es lässt sich per Displayport oder HDMI an Bildquellen anschließen. Auch ein USB-Hub ist auf der Rückseite vorhanden.

Mit Blick auf die Konkurrenz halten wir den hohen Preis des LG-Monitors nicht für gerechtfertigt. Möglicherweise ist das wenig verbreitete 21:9-Format ein Grund dafür. Allerdings bietet Samsung etwa mit dem CRG9 ein günstigeres und noch breiteres 32:9-Gerät an, das abseits des Videokonsums ähnliche Vorteile hat. Der Bildschirm lohnt sich wegen seiner guten Bildfrequenz und dem farbtreuen IPS-Panel nur für Gamer und Filmenthusiasten. Ansonsten gibt es andere wesentlich preiswertere 21:9-Monitore – auch aus dem Hause LG.

Flasher 17. Apr 2020 / Themenstart

Einfach falsch recherchiert / übernommen

quineloe 15. Apr 2020 / Themenstart

der da mehrfach im Video auftaucht?

Ein User 14. Apr 2020 / Themenstart

LG 48CX .... HDMI 2.1 ... 120 hz .... "OLED" Wesentlich besser als das ganze andere was...

Kommentieren


Folgen Sie uns