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05.09.2017 / 12:03

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Lenovo Thinkstation P320 Tiny - Test

Lenovos Thinkstation P320 Tiny schafft es, viel Leistung in ein kleines Gehäuse zu packen. Außerdem lässt sie sich leicht zerlegen. Der einzige Nachteil ist der überforderte Lüfter, der unter Last recht laut ist.

Lenovo Thinkstation P320 Tiny - Test

Video: Lenovo Thinkstation P320 Tiny - Test (2:03)

Eine kleine Box, die viel leistet: Lenovos Thinkstation P320 Tiny ist ein PC in der Größe einer Zigarrenschachtel. Daneben sieht das Netzteil – das mit Lenovo Thinkpads kompatibel ist – schon recht groß aus.

Im Inneren ist aber ein vollwertiges System verbaut. Ein Intel-Core-i7-Prozessor, 16 GByte Arbeitsspeicher, eine 512 GByte große SSD und eine Nvidia-Quadro-Grafikkarte passen überraschenderweise in das Gehäuse.

Durch die potente Hardware lässt sich der Mini-PC sowohl für Büroarbeiten als auch als Heimkinocomputer oder kleine Spielebox verwenden. Ein Herausstellungsmerkmal dabei ist definitiv die Anschlussvielfalt.

Wir können bis zu sechs Monitore gleichzeitig am Gerät betreiben. Trotzdem ist noch Platz für vier USB-Anschlüsse auf der Rückseite und zwei an der Front. An der Rückseite finden wir auch eine externe WLAN-Antenne und einen Gigabit-Ethernet-Port.

Eines müssen wir aber beachten, wenn wir die Thinkstation für mehr als Büroarbeiten verwenden wollen. Der einzelne 60-mm-Lüfter im Innern muss Grafikkarte, CPU und andere Komponenten kühlen und dreht daher sehr laut auf. In Spielen drosselt der Prozessor trotzdem herunter, so dass eine Partie CS:GO zur Ruckelpartie wird. Abhilfe schafft ein Wechsel des Lüfterprofils im Bios. Dadurch wird das System zwar lauter, aber stabiler.

Lenovo gibt dem Computer sehr viel Zubehör mit. Im Karton befinden sich VESA-Halterungen für Netzteil und PC, ein Kensington-Schloss-Kabel und sogar eine Maus-Tastatur-Kombo. Die Maus liegt komfortabel in der Hand. Auf der Rubberdome-Tastatur schreibt es sich mäßig gut.

Bis auf die Lautstärke unter Last ist Lenovo eine leistungsfähige Maschine im kleinen Formfaktor gelungen. Dass sich das System bis auf die Einzelkomponenten auseinanderbauen lässt, ist ein riesiges Plus für IT-Admins. Das viele Zubehör spart Zeit beim Erstaufbau im neuen Büro. So soll ein Komplettsystem sein.

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