Video: Asus-Gaming-Monitor mit 43 Zoll Diagonale - Test

Zwar ist der PG43UQ mit seinen 43 Zoll noch immer ziemlich riesig, er passt aber zumindest noch gut auf den Schreibtisch. Und dort überrascht der Asus-Monitor mit einer guten Farbdarstellung und hoher Helligkeit.

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Asus-Gaming-Monitor mit 43 Zoll Diagonale - Test

Mit seinem riesigen 43-Zoll-Panel passt der Asus PG43UQ nicht auf jeden Tisch. Allerdings ist der Monitor gerade durch seine Größe für einige Leute interessant, die ein möglichst immersives Spielgefühl mögen und sprichwörtlich in das Bild hineinkriechen wollen.

Das VA-Panel löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. Das Besondere ist allerdings die Bildfrequenz, die mit 144 Hz ungewöhnlich hoch ist. Auch HDR ist möglich. Per Displayport 1.4 auf der Rückseite des Monitors können wir den Bildschirm mit einem Kabel betreiben. Ein weiterer Displayport-Anschluss und zwei HDMI-Buchsen sind für weitere Computer oder Spielekonsolen reserviert. Auch ein USB-Hub mit zwei USB-A-Buchsen ist vorhanden.

Das Chassis des Bildschirms wirkt dabei nicht unbedingt hochwertig. Die Rückseite aus dünnem Kunststoff, die recht dicken Ränder und die generelle aggressive Gamer-Optik treffen sicherlich nicht jedermanns Geschmack.

Dafür ist das Display an sich mit maximal 885 cd/m² schön hell, wenn auch etwas ungleichmäßig ausgeleuchtet. Bei der Farbmessung schneidet der Bildschirm ebenfalls recht gut ab. Etwa 93 Prozent des DCI-P3-Farbraums werden abgedeckt. In schnellen Spielen und beim Scrollen von Webseiten erkennen wir, dass der Bildschirm relativ träge Pixelreaktionszeiten hat und bei Bewegungen sichtbare Schlieren zieht.

Gerade bei Strategiespielen und in Simulationen ist der große 43-Zoll-Bildschirm ein Genuss und teilweise auch ein Vorteil, da wir Elemente besser erkennen. Auch das Arbeiten mit mehreren Fenstern nebeneinander ist angenehm.

Für 1.500 Euro gibt es wohl derzeit kaum eine Konkurrenz zum Asus-Bildschirm. Gut also, dass es sich dabei um ein solides Produkt handelt, das wir persönlich auch dauerhaft nutzen würden.

bombinho 05. Mai 2020

Aus finanzieller Sicht werde ich sagen, es ist Teil der Strategie, nicht zu verkaufen...

it-boy 25. Feb 2020

Ist das Nostalgie oder gibt es bei Euch noch einen aktiven Blur-Spieler?


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