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Video: Thimbleweed Park - Fazit

Im Adventure Thimbleweed Park steuert der Spieler zwei Agenten auf der Suche nach einem Mörder. Das Programm ist auch eine Hommage an die Klassiker von Lucas Arts - und ein tolles Andventure.

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Thimbleweed Park - Fazit

Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit: Thimbleweed Park reiht sich erstaunlich nahtlos ein in die Auswahl der Klassiker von Lucas Arts. Wer Adventures wie Maniac Mansion und Zak McKracken liebt, bekommt mit dem neuen Werk von Ron Gilbert und seinem Team einen Wunsch in Form einer inoffiziellen Fortsetzung erfüllt.

Die Rätsel von Thimbleweed Park sind ähnlich clever ausgeknobelt wie die früher, der Humor wirkt frisch und vertraut zugleich. Zum Glück macht das Programm aber auch ohne den Nostalgiefaktor Spaß: Die Geschichte um einen Mord ist an sich interessant, die Dialoge sind durchgehend hörens- und lesenswert. Sogar die Grafik finden wir über weite Strecken auch ohne Retrobrille gelungen - sie ist pixelig, aber schön pixelig.

Trotz der Begeisterung sollten Fans mit realistischen Erwartungen loslegen: Wer von Thimbleweed Park so etwas wie knisternde Spannung plus einen Knallergag nach dem anderen erwartet, dürfte dezent enttäuscht werden. Die Hauptfiguren etwa bieten eher unterkühlten Humor - wir finden das gelungen, aber man kann es auch als ein bisschen blass empfinden.

Spieler, die einfach ein paar Stunden entspannte Unterhaltung wollen, haben vermutlich am meisten von diesem alles in allem sehr empfehlenswerten Adventure.

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