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Video: Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Video veröffentlicht am
Amazons Echo Sub im Test

Wir haben den Echo Sub getestet. Der Subwoofer verhilft Echo-Lautsprechern zu einem intensiveren Bass. Er liefert einen guten Tiefbass, der aber auch mal unschön dröhnt.

Je nach verwendetem Echo-Lautsprecher hämmert der Bass unterschiedlich intensiv. Allen Echo-Lautsprechern fehlt ein ordentlicher Mittenbereich, so dass sich entsprechende klangliche Einbußen bemerkbar machen.

Der Käufer eines Echo Sub muss sich auf erhebliche Beschränkungen einstellen. Der Subwoofer wird nur bei Musikstreamingdiensten genutzt. Er bleibt stumm, wenn wir Prime-Filme auf einem Echo Show anschauen oder Musik per Kabel auf einem Echo-Lautsprecher abspielen.

Als wäre das nicht ärgerlich genug, fällt das Echo-Multiroom-System durch störende Zeitverzögerungen auf. Pausieren wir die Musik, sind die Lautsprecher still, während der Echo Sub weiter läuft.

Die Funktionen zur Musiksteuerung reagieren langsamer als sonst, erst nach etwa fünf Sekunden hören wir die Musik wieder. Ohne Subwoofer gibt es das Problem nicht.

Absurd wird es, wenn wir spulen wollen: Sobald wir in Musikstücken spulen, läuft die Musik entweder für eine halbe Minute mit verringerter Lautstärke oder der Subwoofer ist lange still.

Amazon verkauft den Echo Sub in Schwarz für 130 Euro; ein weißes Modell passend zu entsprechenden Echo-Lautsprechern gibt es nicht. Seit Wochen ist der Subwoofer immer nur in geringen Stückzahlen verfügbar, so dass Bestellungen im Dezember 2018 erst im Januar 2019 ausgeliefert werden.

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