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Video: Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

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Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Wir haben fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro getestet. Mit dabei ist Apples Homepod, der Mitte Juni auf den Markt kommt. Der Apple-Lautsprecher musste im Klangtest gegen ähnlich teure Boxen antreten.

Der preisgünstigste Lautsprecher in diesem Test ist Panasonics GA10, der ungewöhnlich viele Zusatzfunktionen für einen smarten Lautsprecher liefert. Der Lautsprecher hat einen Klinkeneingang, um bei Bedarf auch drahtgebunden Musik abzuspielen - sogar mit Umschalter. Ein passendes Kabel liegt leider nicht bei. Der Lautsprecher läuft mit Google Assistant und liefert in diesem Vergleich das mit Abstand schwächste Klangbild. Alle Musik erklingt viel zu blechern, topfig und ohne wahrnehmbaren Bass oder Volumen.

Im Vergleich dazu ist der 30 Euro teurere Alexa-Lautsprecher VC-PX30 von Onkyo klanglich eine wahre Offenbarung. Er liefert ein voluminöses, aber neutrales Klangbild und für diese Gerätegattung auch einen ordentlichen Bass. Der VC-PX30 hat als Besonderheit sowohl einen Klinkeneingang als auch einen solchen Ausgang. Zudem kann als weiterer Komfortgewinn jederzeit eine laufende Wiedergabeliste oder ein Album auf eine der Stationstasten gespeichert und aufgerufen werden.

Spartanischer bei Sonderfunktionen geht es bei den drei übrigen Lautsprechern zu. Apples Homepod läuft mit Siri und hat keine Anschlussmöglichkeiten. Er unterstützt nicht einmal Bluetooth. Im Gegensatz zu allen anderen smarten Lautsprechern fehlt dem Homepod sogar eine Taste zur Stummschaltung des Mikrofons. Dafür muss ein iOS-Gerät bemüht werden - das ist viel zu umständlich. Der Homepod hat ein kräftiges Bassfundament, fällt aber im Mittenbereich ab, was zu einem nicht ganz neutralen Klang führt.

Der JBL Link 300 läuft mit Google Assistant und hat keine zusätzlichen Anschlüsse, verfügt aber über die üblichen Steuerknöpfe. Klanglich weiß der Link 300 zu überzeugen und liegt mit deutlichem Abstand vor dem 50 Euro teureren Homepod. Er verbindet sehr klaren Klang mit einem kräftigen Bassdruck. Damit ist der Link 300 klar der Preis-Leistungs-Sieger.

Der JBL Link 500 läuft ebenfalls mit dem Google Assistant und hat die gleichen Bedienknöpfe wie das kleinere Modell. Aufgrund des größeren Gehäuses bietet der Link 500 einen noch breiteren Klang. Er liefert ein klar getrenntes Frequenzspektrum, angenehme Mitten und in den meisten Fällen auch gut ausbalancierte Höhen. Klanglich liegt der Link 500 damit vor dem Link 300, der aber auch 100 Euro weniger kostet. Damit ist der Link 500 der Klang-Testsieger.

Der GA10 von Panasonic kostet 200 Euro, für 230 Euro gibt es Onkyos VC-PX30 und für den Link 300 verlangt JBL 300 Euro. Apples Homepod ist für 350 Euro zu haben und JBLs Link 500 ist mit 400 Euro der teuerste Lautsprecher im Test.

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