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10.06.2016 / 12:09

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Moto Z und Moto Z Force - Hands on

Lenovos Moto Z fällt vor allem durch sein modulares Konzept auf. Mit sogenannten Moto Mods lassen sich Projektoren, Akkupacks oder auch Lautsprecher an das Smartphone andocken.

Moto Z und Moto Z Force - Hands on

Video: Moto Z und Moto Z Force - Hands on (2:02)

Lenovos Moto Z und Moto Z Force haben auf der Rückseite 16 vergoldete Kontaktpunkte. An diese docken verschiedene Erweiterungen, die Moto Mods, an. Vom simplen Cover zur Verzierung über ein Akkupack bis hin zu einem Projektor. Das Docking funktioniert reibungslos. Ein Klick und der einzelne Moto Mod sitzt dank starker Magneten sehr fest auf dem Gerät. So fest, dass es mit kurzen Fingernägeln mitunter schwierig ist, die beiden Teile auseinanderzunehmen. 

Das ist insbesondere bei den Covern ein Problem. Andere, dickere Mods bieten eine Einkerbung. Dazu gehört beispielsweise der Projektor. Der trägt dick auf, vor allem bei dem dünnen Moto Z. Er bietet dafür die Möglichkeit, Bildinhalte an die Wand zu projizieren. Ein integrierter Akku sorgt für eine Stunde Laufzeit, ohne den Smartphone-Akku zu belasten. Laut Lenovo soll der Projektor Bilder bis zu einer Diagonalen von 71 Zoll liefern. Die Lichtleistung in der mäßig hellen Ausstellung zeigte aber, dass dies allenfalls in einem stark abgedunkelten Raum möglich ist. 

Andere Mods sind einfacher aufgebaut. Dazu gehört beispielsweise der Akkupack, der die Laufzeit des Smartphone-Akkus verlängert. Eine Lautsprecherbox von JBL erlaubt zudem einen deutlich verbesserten und vor allem lauteren Sound. Das Soundsystem mit Standfuß scheppert allerdings auch. Größere Bluetooth-Boxen klingen besser. 

Die Mods sind direkt im Betriebssystem über einen Wisch nach unten konfigurierbar. Hier lässt sich der Status des Akkus abfragen oder auch ein Softwareupdate starten. Beim Akkupack lassen sich zwei unterschiedliche Modi aktivieren. Einen Zwang zur Konfiguration gibt es nicht. Die Mods lassen sich im laufenden Betrieb andocken und sofort nutzen. 

Insgesamt wirkt das modulare Konzept ausgereift und Lenovo will auch in zukünftigen Smartphone-Generationen die Dockingschnittstelle nicht verändern. Wer heute einen Akkupack kauft, kann diesen also vermutlich auch mit einem möglichen Nachfolger des Moto Z nutzen.

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