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Video: Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Video veröffentlicht am
Lenovo Smart Display im Test

Die Smart Displays von Lenovo laufen mit einer für Displays angepassten Version des Google Assistant. Wir können also alles tun, was mit einem smarten Lautsprecher möglich ist. Parallel dazu werden Zusatzinformationen auf dem Display angezeigt.   

-> "Hey Google, wie wird das Wetter morgen?" -> "Hey Google, setze Honig auf meine Einkaufsliste." -> "Hey Google, stelle einen Timer für 15 Minuten."   

Die Oberfläche der Smart Displays lässt sich nicht mit der Stimme steuern - allerdings können wir mit Sprachbefehl nicht auf dem Display blättern.    

-> "Hey Google, zeige mir Youtube-Videos." "Hey Google, weiter."   

Der Google Assistant unterscheidet leider nicht zwischen den Befehlen "Ansagen" und "Zeigen".    

-> "Hey Google, sage mir meine Einkaufsliste an."  -> "Hey Google, zeige meine Einkaufsliste."   

Hier ist der Echo Show besser angepasst. Wir können auf Zuruf in der Oberfläche scrollen.    

-> "Alexa, starte Prime Video", "Alexa, zeige Prime-Serien", "Alexa, weiter", "Alexa, zurück."   

Wenn wir uns Informationen bewusst nur anzeigen lassen, werden sie nicht vorgelesen.    

-> "Alexa, zeige meine Einkaufsliste." -> "Alexa, sage meine Einkaufsliste."   

Obwohl die Smart Displays mit dem Google Assistant einen Touchscreen haben, ist keine normale Google-Suche möglich.   

-> "In welchem LTB finde ich die Geschichte Das Erfinder-Diplom?" für Smart Display ansagen.   

-> "In welchem LTB finde ich die Geschichte Das Erfinder-Diplom?" auf Android-Smartphone ansagen.   

Auch Alexa weiß mit der Frage nichts anzufangen:    

-> "In welchem LTB finde ich die Geschichte Das Erfinder-Diplom?" an Echo Show.   

Beim Echo Show können wir einen der beiden eingebauten Browser nutzen, um mit dem Gerät das passende Ergebnis zu erhalten.    

-> "LTB Erfinder Diplom" im Browser auf Echo Show eingeben.   

Die Google-Geräte haben keinen Browser, sodass wir ein anderes Gerät nutzen müssten, um die Frage beantwortet zu bekommen.    

Ein großer Vorteil der Smart Displays ist die Unterstützung von Google Cast. So bekommen wir das TV-Programm und die Inhalte verschiedener Streaming-Anbieter auf das Smart Display.    

Wenn wir Actions von Drittanbietern auf dem Smart Display nutzen, sinkt die Verständlichkeit deutlich.   

-> Chefkoch-Action aufrufen, unterschiedliche Stimme   

Der Grund: Google verbietet es Programmieren von Actions, auf die Originalstimme von Google Assistant zuzugreifen. Sie erhalten nur eine deutlich schlechtere Stimme, die hakelig spricht und damit schwerer verstanden wird.    

Google hat den Google Assistant für Smart Displays nicht vernünftig an die Nutzung mit einem Display angepasst. Besonders enttäuschend ist, dass wir auch auf einem Smart Display den Google Assistant nur in einer funktionsreduzierten Version erhalten.    

Beide Lenovo-Geräte gefallen uns gut, aber die vielen Beschränkungen durch die schlecht umgesetzte Software ärgern uns. Wer nicht unbedingt den Google Assistant in einem Smart Display haben will, bekommt mit dem Echo Show das bessere Gesamtpaket.     

mhstar 05. Mai 2019

Bei allen "Smart Assistants": - Lege zwei neue Termine für morgen, z.B. 9 Uhr und 13 Uhr...


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