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07.11.2017 / 18:31

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Wacom Bamboo Ink - Test

Der Wacom Bamboo Ink kann uns trotz Verarbeitungsmängel überzeugen. Pluspunkte sind die Ergonomie und die Vielseitigkeit dank der zwei unterstützten Protokolle.

Wacom Bamboo Ink - Test

Video: Wacom Bamboo Ink - Test (2:01)

Der Wacom Bamboo Ink ist ein aktiver Eingabestift, der mit möglichst vielen Endgeräten kompatibel sein soll. Dazu unterstützt er sowohl das Microsoft Pen Protocol, als auch Wacoms eigenes AES-Stiftprotokoll. Das Umschalten zwischen den jeweiligen Protokollen ist relativ einfach gelöst. Dazu drücken wir beide Seitentasten für ein paar Sekunden gleichzeitig. Vorerst wird der Stift jedoch per Bluetooth gepairt. Diese Technik verlangt also eine Stromquelle in Form einer mitgelieferten Batterie. Beim Einsetzen der Batterie ist uns jedoch gleich der obere Knopf abgebrochen. Das ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen für die Verarbeitungsqualität. Auch die Seitentasten bestehen aus nicht sehr hochwertigem Kunststoff und deren Druckpunkt ist etwas schwammig. Da sind wir von Wacom Besseres gewohnt. Allerdings ist die generelle Ergonomie des Bamboo Ink überzeugend. Das dreieckige Gehäuse mit abgerundeten Ecken liegt gut in der Hand. Die gummierte Oberfläche macht den Stift zudem sehr rutschfest. Wenn der obere Knopf nicht gerade abfällt, kann dieser auch als Schnellstarttaste für den Windows-Ink-Arbeitsbereich und bei älteren Windows-Versionen zum Starten von Onenote genutzt werden. Beim Zeichnen und Schreiben zeigt der Stift seine Stärken: Die gummierten Stiftspitzen vermitteln ein natürliches Schreibgefühl auch auf verglasten Oberflächen, auch wenn er nicht ganz an die Griffigkeit eines Pro Pen 2 heranreicht. Dem älteren Stift des Surface Pro 3 ist der Bamboo Ink jedoch klar überlegen. Er lässt sich eher mit dem neuen Surface Pen vergleichen. Das Gute am Bamboo Ink: Es liegen weitere Stiftspitzen mit verschiedenen Härtegraden bei. Das ist für ein 80-Euro-Produkt bei der Konkurrenz nicht unbedingt selbstverständlich. Wacoms Stift ist sicherlich nicht perfekt, gerade die Verarbeitungsqualitiät ist eher mittelmäßig gut. Dennoch kann er einen Surface Pen gut ersetzen. Nutzer von anderen Geräten können sich außerdem über eine funktionale Alternative zu ihren oft nicht sehr guten Stiften freuen. Besitzer eines Surface Pro 4 oder dem aktuellen 2017er-Modell brauchen den Stift jedoch nicht.

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