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22.02.2017 / 09:05

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Wacom Intuos Pro Paper - Test

Das Intuos Pro Paper Edition ist Wacoms aktuelles Produkt mit integriertem Papier-Digitizer. Das Stift-Tablet orientiert sich an den Vorgängern und überzeugt bei digitaler Grafikbeabeitung. Weniger gut sind die Software Inkspace und ein instabiler Drahtlostreiber.

Wacom Intuos Pro Paper - Test

Video: Wacom Intuos Pro Paper - Test (2:17)

Das Intuos Pro Paper Edition ist Wacoms neues Vorzeigegerät, wenn es um die Digitalisierung von Papierskizzen geht. Das Stift-Tablet gefällt nach längerem Nutzen sehr gut. Kenner früherer Modelle werden schnell mit dem klassischen Wacom-Design vertraut.

Das neue Modell ist äußerlich leicht überholt worden. Die Wahl der neuen Materialien kann uns überzeugen. Dennoch finden wir auch hier wieder die typische Expresskeys-Leiste und den Touch-Ring, die wir über den Treiber individuell anpassen können. Gerade in Programmen wie Photoshop erleichtern Ebenenauswahl, Zoom oder das Einstellen von Pinselstärken den Arbeitsprozess merklich.

Theoretisch können wir das Stift-Tablet per USB-Kabel oder über Bluetooth am Computer betreiben. Leider stürzt der Treiber bei drahtloser Nutzung nach einiger Zeit ab. Wir nutzen unser Gerät dadurch ausschließlich kabelgebunden.

Der neue Wacom Pen 2 verfügt jetzt über 8192 statt 2048 Druckstufen. Den Unterschied merken wir in der Praxis aber nicht. Ergonomisch orientiert sich der Stift an den Vorgängern. Er liegt ähnlich gut in der Hand. Wir können erfreulicherweise aber auch ältere Stifte mit dem Tablet verwenden.

Neben dem Wacom Pen 2 liegt dem Gerät eine große Menge an Zubehör bei. Darunter befindet sich der Finetip Pen. Mit diesem Kugelschreiber können wir unsere Papieraufzeichnungen digitalisieren. Dieser Prozess kann uns durch seine Einfachheit überzeugen.

Zwei Nachteile gibt es aber: Zum einen können wir nur den mitgelieferten Stift verwenden, zum anderen digitalisieren wir alle Skizzen mit der Software Inkspace.

Diese Software können wir zwar einfach bedienen. Sie ist jedoch sehr träge und hakelig. Das fällt uns vor allem bei komplexeren Bildern auf.

Fazit

Endlich bringt Wacom seinen Papier-Digitizer auch für professionelle Grafik-Tablets der Intuos-Reihe. Das Digitalisieren von Papierzeichnungen ist eine echte Bereicherung für Enthusiasten der analogen Zeichenkunst. Uns gefällt der Umweg über die doch recht langsame und limitierte Inkspace-App aber weniger.

Unser Testmuster ist ansonsten wie seine Vorgänger ein durchdachtes Gerät, das in Verbindung mit einem professionellen Grafikprogramm Arbeitsprozesse erleichtert und Spaß macht. Der Treiber ist im Drahtlosbetrieb instabil. Dafür bietet er viele Möglichkeiten zum Anpassen sämtlicher Tasten des Gerätes. Damit bietet das Stift-Tablet nahezu jedem kreativen Kopf genug Optionen an, um digitale Projekte zu verwirklichen – und darauf kommt es an.

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