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18.09.2017 / 08:48

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Wacom Mobilestudio Pro 16 - Test

Das Wacom Mobilestudio Pro 16 ist ein schweres Grafiktablet mit großem 16-Zoll-Display. Zwar kann es überall hin mitgenommen werden, das Wort ist wohl aber etwas übertrieben, wie unser Test zeigt.

Wacom Mobilestudio Pro 16 - Test

Video: Wacom Mobilestudio Pro 16 - Test (2:24)

Bewährte Wacom-Erfahrung: Das Mobilestudio Pro 16 ist ein sehr großes Stift-Tablet, das mit dem Pro Pen 2 für professionelle Grafiker interessant ist. Mobil ist der Computer aber nur im weitesten Sinne. Wir können ihn zwar mit auf Reisen nehmen, allerdings ist er mit 2.200 Gramm sehr schwer und durch die zusätzlichen Tasten am Rand sehr klobig. Ohne Klappständer wird ein ergonomisches Arbeiten verhindert. Auch der Akku hält mit 3 Stunden und 30 Minuten höchstens eine Zugfahrt oder bis zur Mittagspause durch.

Abseits davon bekommen Nutzer bereits bekannte und bewährte Technik geboten. Der Digitizer ist rau texturiert, sodass ein natürliches Gefühl beim Zeichnen entsteht. Der Bildschirm erkennt Stifteingaben außerdem sehr genau und mit wenig Verzögerung.

Die Express Keys und der Touch-Ring können auch bei diesem Gerät wieder benutzt werden, um in Photoshop zu zoomen, die Pinselgröße zu ändern oder Ebenen zu wechseln. Die Tasten lassen sich auch individuell und an verschiedene Applikationen parallel anpassen. Das Menü ist jedoch etwas spröde und unübersichtlich aufgebaut.

Der matte Bildschirm des Mobilestudio Pro 16 hat eine erfreuliuch hohe 4K-Auflösung. Farben werden gut dargestellt. Allerdings leuchtet das Display in sehr dunklen 238 Candela pro Quadratmeter – zu wenig für das Zeichnen im Freien.

Dank der Quadro M600M-Grafikkarte lässt sich das Gerät auch für Gelegenheitsspiele verwenden. Der Core-i5-Prozessor ist leistungsfähig genug für digitale Bildbearbeitung. Wir können allerdings nicht verstehen, warum sich Wacom hier für einen zwei Jahre alten Intel-Chip der sechsten Generation entscheidet. Dessen schlechtere Energieeffizienz verkürzt die ohnehin schon kurze Akkulaufzeit noch weiter. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 8 GiB eher knapp bemessen.

Das Mobilestudio Pro 16 ist also ein sehr spezielles Gerät für eine spezielle Kundschaft. Grafiker, die den Komfort eines echten Wacom-Gerätes nirgends vermissen wollen, könnten das 2.600 Euro teure Produkt interessant finden. Allerdings sind 600 Euro mehr für die wesentlich bessere Core-i7-Version mit 3D-Kamera wahrscheinlich gut investiert. Die kurze Akkulaufzeit und das dunkle Display bekommen wir dadurch aber nicht weg.

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