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26.07.2017 / 12:02

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Airblock-Drohne - Test

Die Airblock ist eine Drohne, die aus sieben Teilen besteht und sich in vielen Varianten zusammenbauen lässt. Wir hatten in unserem Test unseren Spaß mit dem robusten Flieger.

Airblock-Drohne - Test

Video: Airblock-Drohne - Test (2:55)

Zu Land, in der Luft und auf See: Die Airblock vom Hersteller Makeblock ist eine Drohne, die aus einzelnen Modulen besteht. Dadurch lässt sie sich in verschiedenen Kombinationen zusammensetzen.

Für die Steuerung gibt es die kostenlose Makeblock-App, die bereits drei Presets vorinstalliert hat. Selbst im Freien manövriert die Drohne als propellergesteuertes Boot einfach und präzise. Die Touch-Buttons haben eine vergleichbar niedrige Sensibilität, so dass selbst Kinder damit keine Probleme haben sollten.

Auf dem Wasser schlägt sich unser Testmuster - trotz Strömung und Wellengang - gar nicht schlecht. Wir würden die Drohne aber nicht bei zu starkem Wind fahren. Das leichte Styroporgehäuse kann abdriften oder kentern.

Im Flugmodus funktioniert die Drohne ebenfalls sehr gut. Sie schwebt zuverlässig an Ort und Stelle, wenn wir keine Eingaben machen. Die Vorwärts- und Seitwärtsbewegungen sind relativ seicht. Das vereinfacht die Steuerung, eignet sich aber zum Beispiel nicht für schnelle Rennen.

Sollte unsere Drohne trotzdem einmal gegen die Wand krachen, dann zerfällt sie in ihre Einzelteile. Ein größerer Schaden wird dadurch verhindert. Die Rotoren lassen sich einfach wieder an die Steuerungseinheit stecken. Sie werden magnetisch festgehalten.

Der kleine Akku wird an der Unterseite des Steuerungsmoduls eingesetzt. Mit einer Ladung fliegt die Drohne etwa sechs bis sieben Minuten. In der Packung sind zwei Akkus enthalten. Die Airblock wird per Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbunden. Zum Koppeln halten wir das Gerät nah an das Steuermodul heran. Das klappt meistens auf Anhieb.

Auch als Hovercraft steuert sich die Drohne präzise. Dazu benötigt es jedoch einen glatten Untergrund, da die zwei kleinen Rotoren nur minimalen Auftrieb leisten. Allein die Idee ist aber innovativ und macht Spaß.

Die App gibt es für Android und iOS. Die Bedienung mit einem Tablet ist empfehlenswert, da die vielen kleinen Programmblöcke bei komplexen Fernsteuerungen schnell unübersichtlich werden. Auch ohne Programmierkenntnisse erstellen wir Fernbedienungen mit Leichtigkeit. Anweisungen sind farblich voneinander getrennt, was die Übersichtlichkeit erhöht.

Die Hauptplatine ist aber nicht immer schnell genug, um komplexe Schleifen oder mehrere Motoren gleichzeitig zu steuern. Auch die Motoren selbst sind gerade leistungsstark genug, um sich selbst anzuheben. Die Kreativität hat also ihre Grenzen.

Trotz der Hardwareeinschränkungen macht die Airblock mit ihren vielen Kombinationsmöglichkeiten kleinen und großen Kindern viel Spaß. Das liegt vor allem an ihrer Robustheit: Welche andere Drohne lädt schon dazu ein, sie mit unkonventionellen Mitteln aus der Luft zu holen?

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