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Video: Wacom Intuos im Test

Das Wacom Intuos ist klein und kompakt - fast schon untypisch für Wacom-Geräte. Gerade angehende digitale Künstler freuen sich über die präzise Stifteingabe zu einem erschwinglichen Preis. Allerdings gibt es auch Nachteile - weniger Makrotasten und fehlende Touch-Eingabe gehören dazu.

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Wacom Intuos im Test

Wacoms Intuos-Stift-Tablet ist ein gutes Gerät gerade für Einsteiger und Hobbykünstler. Für 200 Euro bekommen Käufer das Tablet mit Bluetooth-Funkmodul. Eine Touch-Fähigkeit fehlt.

Die Sensorfläche des Intuos ist in etwa so groß wie ein A5-Blatt. Sie besteht aus einem leicht rauen Kunststoff. Über dem Digitizer sind die Makrotasten angebracht, die einen guten Druckpunkt haben. Allerdings bedarf es etwas Eingewöhnung, sie auch blind zu treffen. Ein haptisches Element wie etwa Kerben, Kuppen oder Ähnliches fehlen. Weniger gut finden wir auch die etwas zu breite Spalte zwischen dem oberen und dem unteren Teil des Gehäuses. Dort sammelt sich schnell Staub und Schmutz.

Dem Intuos liegt ein neuer Stift bei, der ohne Radiergummiende auskommen muss. Die Ergonomie ist aber ähnlich gut wie bei älteren Modellen. Der Stift ist nicht zu schwer oder leicht und liegt sehr gut in der Hand. Drei Ersatzspitzen befinden sich im Stift selbst. Sehr schön: Die Reaktionszeit im kabellosen Betrieb ist ebenso verzögerungsfrei wie mit Kabel.

Leider ist die Benutzeroberfläche der zugehörigen Software noch immer recht spröde, Funktionen sind verschachtelt und teilweise umständlich zu erreichen. Die Nutzung verschiedener Profile funktioniert aber gut. So können wir beispielsweise für Photoshop andere Makros zuweisen als etwa für Browser.

Das Intuos ist ein sehr gutes Einsteigergerät, das es in einer kleineren Version und ohne Bluetooth auch ab 80 Euro zu kaufen gibt. Es ist beim Zeichnen so präzise wie die wesentlich teureren Pro-Modelle - ein Produkt für angehende und lernende digitale Künstler.

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