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Video: Days Gone - Fazit

In Days Gone sind wir als Rocker Deacon St. John im zerstörten Oregon unterwegs und erleben das ganz große Abenteuer.

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Days Gone - Fazit

Fazit

Bei Days Gone ist es der alltägliche Heldenkram, der uns immer wieder länger als geplant spielen lässt. Mal wollen wir noch einen Stufenaufstieg schaffen, dann einen Missionsabschnitt beenden oder das letzte Nest der Untoten zerstören. Die Abenteuer von Deacon St. John spielen sich erstaunlich kleinteilig für ein Abenteuer in einer offenen Welt. Das ist gar nicht so negativ gemeint, wie es möglicherweise klingt - man muss sich eben nur darauf einstellen, dass es trotz Apokalypse selten episch zugeht.

Teilweise nervt es aber auch, ständig nach Schrott und anderen Rohstoffen suchen zu müssen. Wir haben in Days Gone inzwischen vermutlich mehr Autokofferräume durchsucht als im echten Leben. Auch die Kämpfe gegen Standardzombies und das regelmäßige Reparieren unserer Ausrüstung sind auf Dauer eher anstrengend denn angenehm. Zum Glück gibt es aber auch spannende Kämpfe, in denen schnelle Reflexe und taktisches Geschick beim Anschleichen an Feinde gefragt sind.

Days Gone erreicht nicht die Klasse von Uncharted, The Last of Us oder von anderen Exklusivspielen von Sony. Dennoch haben uns die relativ entspannte Atmosphäre, die interessante Handlung sowie Verfolgungsjagden und Feuergefechte so gut gefallen, dass wir gerne noch die ein oder andere Motorradtour unternehmen.

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