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23.11.2016 / 09:38

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SAM Curious Cars ausprobiert

Sam's Curious Cars unterscheidet sich von anderen Elektroniksets. Beim Preis werden viele zuerst abwinken. Doch mit seinen kabellosen Bauelementen hebt sich das Set deutlich von der Konkurrenz ab. Wir haben es uns angeschaut und nicht nur Autos gebaut.

SAM Curious Cars ausprobiert

Video: SAM Curious Cars ausprobiert (1:28)

Die Elektronikbausteine von Sam Labs unterscheiden sich deutlich von anderen Sets: Sie kommen ohne Kabel aus. Jeder Baustein enthält einen eigenen Bluetooth-Sender und einen Akku.

Programmiert und gesteuert werden sie über eine spezielle App. Mit der grafischen Oberfläche werden die Bausteine miteinander verknüpft. Sie können aber auch mit dem Computer interagieren.

Seit dem Herbst 2016 bietet der Hersteller auch das Curious-Car-Set speziell für Vorschulkinder an. Es enthält neben den Bausteinen weitere Bauteile, um kleine Autos zu bauen. Ein Ideenbuch zeigt auch, wie aus gewöhnlichen Haushaltsgegenständen mit den Elektronikbausteinen kleine kreative Konstruktionen entstehen.

Anfangs machten wir uns Sorgen, dass uns die Akkus schnell den Spielspaß verderben würden. Aber sie halten mehrere Stunden. Das Aufladen ist allerdings kompliziert. Denn jeder Baustein muss einzeln per USB geladen werden.

Die einzige echte Einschränkung ist die Anzahl der maximal angesteuerten Bausteine, sie ist systemabhängig.

Trotzdem machen die Bausteine Spaß – auch Erwachsenen. Die Programmierung ist simpel. Schön einfach ist es, damit spontan die Kollegen zu ärgern.

Leider ist der Spaß teuer. Das Curious-Car-Set kostet auf der Webseite des Herstellers rund 200 US-Dollar. Weitere Sets nur mit den Bausteinen kosten zwischen 140 und 800 US-Dollar. Die Vielseitigkeit der Bausteine, der Verzicht auf Kabelsalat und die einfache Programmierung könnten es aber wert sein.

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