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Video: Ricoh Theta m15 - Fazit

Ricoh hat mit der Theta eine benutzerfreundliche 360-Grad-Kamera vorgestellt. Wir haben sie uns von allen Seiten angesehen.

Video veröffentlicht am
Ricoh Theta m15 - Fazit

Eine 360-Grad-Kamera im Hosentaschenformat ist Ricohs Theta. Die Bedienung ist denkbar einfach: anschalten und den großen Auslöseknopf unter der Linse drücken. So ist allerdings auch der Daumen immer gut sichtbar im Bild. Zusammen mit einem kleinen Stativ nimmt sie durchaus ansehnliche Panoramen auf. Dazu steuert man die Kamera per Android oder iOS-App fern. So können Bilder auch über Ricohs Website geteilt werden. Die App ist benutzerfreundlich und bietet grundlegende Einstellungsmöglichkeiten wie Blende, Iso und Verschlusszeit.

Die mit nur 10 Megapixeln aufgenommen Panoramen verlieren jedoch in voller Auflösung betrachtet schnell ihren Reiz. Sie wirken detailarm und verwaschen – bei höheren Iso-Zahlen, zum Beispiel in Innenräumen, kommt ein sichtbares Rauschen hinzu. Die Videofunktion rechnet das Bild sogar auf Full-HD-Format herunter und zeichnet lediglich 14 Bilder pro Sekunde auf.

Die Theta mag für Schnappschüsse geeignet sein, Landschaftsaufnahmen zählen aber nicht zu ihren Stärken. Die Möglichkeit, die Bilder spontan zu teilen, ist attraktiv und das frei zugängliche SDK bietet Entwicklern neue Möglichkeiten - aber der Preis für diese Features ist unserer Meinung nach zu hoch. Für fast 300 Euro bietet die Spaßkamera zu wenig. Einzig Party- und Hochzeitsfotografen oder Makler können so ihr Portfolio aufwerten.

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