Video: Google Gemini ausprobiert

Googles KI Gemini ist seit Kurzem auch als App verfügbar. Wir haben uns den KI-Assistenten installiert und ausprobiert - mit guten sowie weniger guten Ergebnissen.

Video veröffentlicht am
Google Gemini ausprobiert

Google hat seine Android-App für die KI Gemini offiziell noch nicht in Deutschland vorgestellt, sie lässt sich aber bereits nutzen – auch auf Deutsch. Standardmäßig ersetzt Gemini nach der Installation den Google Assistant, das können Nutzer aber auch wieder rückgängig machen.  

Gemini kann per Sprachkommando vergleichbare Dinge erledigen wie der Google Assistant, es sind aber auch komplexere Aktionen möglich. Rufen wir den KI-Assistenten beispielsweise auf, wenn wir uns eine Webseite anschauen, können wir diese in die Anfrage einbinden und uns eine Zusammenfassung anzeigen lassen.   

Interessant ist auch die Möglichkeit, nach E-Mail-Inhalten bei Gmail zu fragen. Dies funktioniert aber nur auf Englisch – dann verbindet sich Gemini mit Workspace und durchsucht E-Mails und Dokumente nach den angefragten Schlagwörtern.   

Fragen wir hingegen nach E-Mails auf Deutsch, denkt sich Gemini einfach Sachen aus. Dieses Problem ist uns einige Male bei deutschsprachigen Anfragen aufgefallen – so hat Gemini etwa die Inhaltsstoffe und Nähwertangaben eines Müslis komplett erfunden, anstatt einfach keine Angaben dazu zu machen.   

Im direkten Vergleich mit Microsofts Copilot-App hat Gemini Vorteile durch die bessere Einbindung in das Android-System als Sprachassistent. Bei den Inhalten ist aber Copilot eher im Vorteil, da die KI offenbar besser auf Inhalte im Netz zugreifen kann. Das zeigt sich unter anderem bei unserer Frage, was wir abends in Berlin so unternehmen können: Von Gemini kamen nur allgemeine Aussagen, Copilot hingegen zeigte uns aktuelle Veranstaltungen an.

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