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Video: AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

Video veröffentlicht am
AMD Ryzen 7 2700X - Test

Ein Jahr nach der Veröffentlichung der Ryzen-1000-CPUs schiebt AMD mit den Ryzen 2000 einen guten Refresh nach: Der neue Ryzen 7 2700X rechnet 10 bis 20 Prozent schneller als der Ryzen 7 1800X. Die höhere Leistung basiert auf einer Kombination aus mehr Takt, einem überarbeiteten Boost, besseren Caches und flotterem DDR4-Speicher. AMD spricht von Zen+ als Architektur.

Für volle Geschwindigkeit braucht es kein Mainboard mit X470-Chipsatz, auch die 300er-Serie unterstützt alle Turbo-Funktionen. Die gestiegene Performance geht allerdings mit einem höheren Energiebedarf einher.

Ob der Ryzen 7 2700X oder der gleich teure Core i7-8700K die bessere CPU ist, hängt vom Workload ab: Wer viel kompiliert, rendert oder transcodiert sollte zum Ryzen greifen. In Spielen fällt der Abstand oft gering aus, da die meisten Entwickler mittlerweile für Zen optimiert haben oder die Grafikkarte die Bildrate begrenzt. Unterm Strich ist der Core i7 in Games einen Hauch flotter, allerdings ist die Differenz meist nur messbar und nicht spürbar. 

AMD verkauft den Ryzen 7 2700X für 320 Euro inklusive Kühler mit RBG-Beleuchtung. Das bisherige Topmodell Ryzen 7 1800X ist für rund 290 Euro verfügbar, der direkte Vorgänger - der Ryzen 7 1700X - wird für etwa 260 Euro angeboten beide ohne CPU-Kühler.

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