Abo

Video: Ryzen with Radeon Vega (Raven Ridge) - Test

Wir schauen uns Raven Ridge näher an, offiziell Ryzen with Radeon Vega genannt. Die Chips für den Sockel AM4 haben vier Zen-Kerne und eine integrierte Vega-Grafikeinheit.

Video veröffentlicht am
Ryzen with Radeon Vega (Raven Ridge) - Test

Was kommt heraus, wenn die Vega-Grafik und die Zen-CPU-Architektur kombiniert werden? AMDs neuer Kombiprozessor namens Raven Ridge, offiziell schlicht Ryzen with Vega genannt. Die beiden Desktopmodelle passen in aktuelle Mainboards mit Sockel AM4 und Chipsätzen wie dem B350.

Neu ist die Unterstützung für schnellen DDR4-2933-Speicher, per Overclocking klappt auch DDR4-3200. Dank vier Zen-Kernen ist die CPU-Leistung des Ryzen 5 2400G und die des Ryzen 3 2200G vergleichbar mit einem älteren Core i5 von Intel, mit GPU-Beschleunigung zudem klar höher - etwa in Adobe Premiere.

Die Leistung der integrierten Vega-11-Grafikeinheit des Ryzen 5 liegt nämlich fast auf dem Niveau einer Geforce GT 1030: In Counter-Strike Global Offensive ist die dedizierte Nvidia-Karte deutlich schneller, und auch in Lego Jurassic World kann sich die Geforce GT 1030 absetzen – flüssig läuft aber beides. In Rocket League liefert die Vega 11 hingegen praktisch so viele Bilder pro Sekunde wie das Nvidia-Modell. Ausgehend von 23 Watt im Leerlauf steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 90 Watt, was ebenfalls konkurrenzfähig ist.

Mit Raven Ridge hat AMD einen gelungenen Kombiprozessor entwickelt. Gerade den Ryzen 3 2200G finden wir empfehlenswert, da er nur 100 Euro kostet. Der Ryzen 5 2400G für 170 Euro rechtfertigt den Aufpreis selten, weil CPU- und GPU-Leistung vergleichsweise wenig höher liegen. Wer aber einen Mini-PC ohne dedizierte Grafikkarte bauen möchte, sollte beim größeren Modell zugreifen.

Vögelchen 04. Mär 2018

Schon zu viel für mich. Mein altes Notebook (Core i5) braucht inklusive 8GB RAM, SSD, HDD...

Seismoid 20. Feb 2018

So, so, welche CPU nutzt man denn in so einem Fall? Bleibt ja eigentlich nur einer der...


Folgen Sie uns