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09.01.2017 / 15:32

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Intels Project Alloy ausprobiert (CES 2017)

Wir probieren Intels Project Alloy aus, laut Hersteller ein Merged-Reality-Headset.

Intels Project Alloy ausprobiert (CES 2017)

Video: Intels Project Alloy ausprobiert (CES 2017) (1:09)

Intel zeigt auf der CES 2017 in Las Vegas sein Project Alloy, ein Merged-Reality-Headset. Das arbeitet drahtlos mit einem Hot-Swap-Akku am Hinterkopf und trägt sich dennoch recht bequem, da es Sonys Playstation VR ähnelt. Im Inneren des Headsets befindet sich ein vollwertiger Intel-PC, der einen Ultrabook-Prozessor mit Windows 10 verwendet. Das eigentliche Display ist ein 1080p-OLED. An der Vorderseite sitzen zwei Fischaugen- und zwei Infrarotkameras, welche die Umgebung erfassen. Dadurch wird Inside-out-Tracking möglich: Wir können uns frei im Raum bewegen, ohne dass externe Sensoren unsere Position erfassen müssen.

Der Controller wird noch nicht getrackt, was seine Funktion einschränkt – wir können beispielsweise nicht den Arm ausstrecken. In der Demo ersetzen virtuelle Objekte die realen im Wohnzimmer, was mäßig klappt. Gerade der Tisch in der Mitte driftet davon, er befindet sich also in der Merged Reality am falschen Ort.

Wir bewegen uns daher vergleichsweise vorsichtig – schade. Dennoch ist Project Alloy beeindruckend, zumal die Grafik viel besser aussieht als auf einem GearVR.

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