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14.10.2016 / 12:24

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Playstation VR ausprobiert

Wir schließen Playstation VR an unsere Playstation 4 an und erklären den Aufbau des Virtual-Reality-Headsets.

Playstation VR ausprobiert

Video: Playstation VR ausprobiert (2:24)

Sprechtext

Besitzer von leistungsstarken PCs können dank Oculus Rift und HTC Vive schon etwas länger in virtuelle Welten eintauchen. Jetzt sind auch Konsolenbesitzer dran: Sony hat als Zubehör für seine Playstation 4, Playstation VR veröffentlicht.

In der schuhkartongroßen Verpackung befinden sich neben dem eigentlichen VR-Headset auch alle Kabel sowie eine Settop-Box. Was fehlt, ist die zwingend nötige Playstation Kamera, die separat für derzeit rund 60 Euro gekauft werden muss.

Sony veröffentlicht zusammen mit Playstation VR ein neues Modell, bei dem sich aber nur das Äußere geändert hat - die alte, etwas kantigere Version funktioniert ganz genauso.

Ohne Anleitung wird kaum ein Spieler Playstation VR korrekt mit seiner PS4 und dem Monitor verbinden. Die Datenströme müssen schließlich von der Konsole über die Settop-Box und von dort zum Monitor und gleichzeitig zum VR-Headset geleitet werden.

Das sorgt für ordentlich Kabelchaos. Im Vergleich zur Einrichtung der HTC Vive ist das Anschließen des Systems aber relativ einfach. Die Kabel dürften für die meisten Wohnzimmer zwar ausreichend lang sein, sind damit aber auch ganz schöne Stolperfallen.

Die Spiele für Playstation VR werden ganz normal über die Benutzeroberfläche der Konsole gestartet, das Headset muss vorher über einen Schalter am Kabel aktiviert worden sein - dann leuchten auch die blauen Lichter auf, mit denen die Kamera die Position im Raum und die Bewegungen erkennt.

Das Aufsetzen des Headsets erscheint uns etwas einfacher als bei der Konkurrenz. Das Tragegefühl ist mit und ohne Brille sehr gut - Playstation VR ist zwar das schwerste der drei Geräte, aber das Gewicht ist sehr gut verteilt, so dass es selbst bei längeren Sessions kaum stört.

Die Steuerung erfolgt zum großen Teil mit Kopf- und Körperbewegungen, etwa im Hinblick auf die Blickrichtung in der Ich-Perspektive. Andere Bewegungen oder Eingaben in Menüs führt der Spieler mit dem Gamepad oder mit der Bewegungssteuerung Move aus - Letztere ist aber nicht zwingend nötig.

In Sachen Grafik und Tracking hinkt Playstation VR den Computer-Pendants etwas hinterher. Die Grafik ist nicht ganz so detailreich und das Tracking funktioniert ab und zu minimal weniger gut. In der Praxis stört das trotz weniger Pixel dank des sehr guten Displays aber kaum.

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