Abo

Video: Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019)

Acer stellt auf der Ifa den doch auffälligen Gaming-Stuhl Predator Thronos aus. Golem.de setzt sich hinein - und möchte am liebsten nicht mehr aussteigen.

Video veröffentlicht am
Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019)

Der Tisch öffnet sich und drei Monitore fahren am beleuchteten Skorpionschwanz hinauf: Nach etwas Wartezeit können wir im Gaming-Stuhl Predator Thronos Platz nehmen. Der erinnert fast schon an eine Raumkapsel und passt mit seinem Umfang und 200 kg Gewicht wohl nicht in jeden Raum hinein. Eines ist er aber mit Sicherheit: bequem.  

Das liegt an den vielen weichen Kissen, die Acer für Nutzer auslegt. Diese passen sich gut dem Rücken an. Noch gemütlicher wird es dann, wenn wir in den Zero-Gravity-Modus umschalten. Per Steuerstick kippt das gesamte System mittels Motoren nach hinten. Gleichzeitig fährt eine Stütze für unsere Beine nach vorn aus.   

Bevor wir fast schon liegend mit dem Zocken beginnen, fahren wir die drei aufgehängten Monitore vor unser Gesicht. Die Fahrt kann losgehen: Dabei fühlen wir uns in Arcade-Zeiten der Achtziger und Neunziger Jahre zurückversetzt, während wir uns mit Maus und Tastatur vor uns, einem Getränkehalter zu unserer linken und einem Controller-Fach auf der rechten Seite ins Spiel stürzen.   

Der Sitzkomfort im Thronos ist klasse und Spiele werden tatsächlich immersiver, da wir uns in einer fast abgeschlossenen Kanzel mit gleich drei 24-Zoll-Monitoren direkt vor unserer Nase befinden. Wenn wir wieder hinaus wollen, wird es allerdings etwas schwierig: Die vielen Bedienungsknöpfe an der linken Armlehne sehen sich alle recht ähnlich. Wir haben zunächst aus Versehen eine zweite Fußstütze ausgefahren ehe wir die Knöpfe zum Öffnen des Stuhls gefunden haben. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig.  

  Vom so schon 18.000 Euro teuren Thronos wird Acer eine zweite Version anbieten. Der Thronos Air hat eine Stellfläche für den Gaming-PC, der beim ersten Modell noch frei im Weg steht. Außerdem hat er einen Massagemotor eingebaut. Dabei wollten wir schon aus dem ausgestellten ersten Modell nicht mehr aufstehen.

Folgen Sie uns