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Video: AMD Radeon VII - Test

Die Radeon VII ist die erste Consumer-Grafikkarte mit 7-nm-Chip. Sie rechnet ähnlich schnell wie Nvidias Geforce RTX 2080, benötigt aber viel mehr Energie und ist deutlich lauter. Mit einem Preis von 730 Euro kostet die AMD-Karte überdies etwas mehr, die 16 GByte Videospeicher helfen nur selten.

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AMD Radeon VII - Test

Die Radeon VII hat einen doppeldeutigen Namen: Die römische Sieben ist eine Anspielung auf den im 7 nm-Verfahren gefertigten Grafik-Chip und lässt sich zugleich als Vega 2 lesen, also die zweite Generation dieser Architektur. Denn in der Radeon VII steckt die Vega 20 genannte GPU, welche mit gleich 16 GByte Videospeicher ausgestattet ist.

Der bisherige Vega-10-Chip hat nur 8 GByte, da zwei statt vier HMB2-Stacks verwendet werden. Damit einhergeht die doppelte Speicherbandbreite, was die Leistung kräftig steigert: In Spielen ist die Radeon VII rund ein Viertel bis ein Drittel flotter als die Radeon RX Vega 64. Damit zieht die neue AMD-Grafikkarte grob mit Nvidias Geforce RTX 2080 gleich, die kostet aber derzeit ein bisschen weniger.

Die 16 GByte Videospeicher helfen bei 5K-Gaming in Call of Duty WW2, sind ansonsten jedoch mehr Bonus als sinnvoll. In Anwendungen mit OpenCL-Code wie Luxmark schlägt sich die Radeon VII exzellent, in den meisten Fällen gibt es aber einen ähnlich schnellen Cuda-Pfad.

Im Leerlauf ist die Radeon VII schön leise, unter Last hingegen brüllen die Lüfter förmlich – kein Wunder bei rund 300 Watt Leistungsaufnahme. AMD verkauft die Grafikkarte für 730 Euro, weshalb die Radeon VII unserer Meinung nach trotz drei mitgelieferten Spielen keine echte Alternative zur Geforce RTX 2080 ist.

B.I.G 14. Feb 2019 / Themenstart

Gerade im Grafikbereich gibt es meistens keine CUDA alternative, da ist die R7 die beste...

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