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Video: Dell XPS 15 Convertible - Test

Das XPS 15 (9575) von Dell ist ein sehr gutes Convertible und nutzt den Hybridchip Kaby Lake G, der CPU-Kerne von Intel mit einer Grafikeinheit von AMD kombiniert.

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Dell XPS 15 Convertible - Test

Das XPS 15 Convertible ist Dells erstes 2-in-1 der Serie und überdies auch ein sehr gutes Notebook: Für einen 15-Zöller fällt es kompakt aus, auch das Gewicht geht mit 2 kg in Ordnung. Um es als Tablet in der Hand zu halten, ist das XPS 15 aber auf Dauer dennoch zu schwer. Dafür finden wir den Zelt-Modus praktisch um Filme auf dem Convertible zu streamen – so klingen auch die Lautsprecher auf der Unterseite besser. Dell verbaut links zwei USB-C-Buchsen mit Thunderbolt 3 und rechts zwei reguläre USB-C-Ports. Alle eignen sich für Daten, für externe Bildschirme und um das XPS 15 aufzuladen. Ein Adapter auf klassisches USB-A liegt leider nicht bei. Das Touch-Display löst bei unserem Testmuster mit 4K auf, es zeigt tolle Farben und ist ziemlich hell. Die Glare-Beschichtung sorgt allerdings für nervige Spiegelungen auf dem Panel. Ebenfalls nicht ganz glücklich sind wir mit der Tastatur: Die nutzt Magnete um die Tasten in die Ausgangsposition zurückzuführen. Dadurch ist das Keyboard sehr flach, der Hub aber extrem kurz und der Anschlag arg hart – wir brauchten eine Weile um uns daran zu gewöhnen. Unter der Tastatur verlötet Dell alle Bauteile abseits der SSD und verbaut einen sogenannten Kaby Lake G: Der Chip kombiniert CPU-Kerne von Intel mit einer Grafikeinheit von AMD. Die Leistung reicht für aktuelle Spiele in 1080p, sofern mittlere Details gewählt werden. Die Kühlung mit drei Heatpipes ist dabei hörbar, aber nicht übermäßig laut. Im Leerlauf drehen die Lüfter erfreulicherweise nicht. Der 75 Wattstunden Akku hält nur acht bis neun Stunden durch, das ist der Preis für die dünne Bauweise des XPS 15. Dell verkauft das Convertible ab 1800 Euro, die teuerste Variante kostet 3300 Euro.

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